ZDF dreht neue Tierdoku: “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Geparden”

Weltweit gibt es nur noch 7000 Geparden. Für die schnellsten Landsäugetiere der Erde ist es ein Rennen gegen die Zeit; ihr Bestand geht immer weiter zurück. In der neuesten Tier-Dokumentation seiner preisgekrönten ZDF-Reihe “Im Einsatz für…” widmet sich Hannes Jaenicke den eleganten Raubkatzen. Am 3. Februar ist der prominente Naturschützer nach Afrika geflogen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

In Namibia besucht der Schauspieler unter anderem die US-Biologin Dr. Laurie Marker. Seit 30 Jahren kümmert sie sich um den Schutz der Geparden – in einem Land, in dem die Raubkatzen durch den Verlust ihrer angestammten Lebensräume in tödliche Gefahr geraten. Sie werden von Farmern und Viehzüchtern erschossen oder vergiftet. Hinzu kommt die Profitgier illegaler Tierhändler. An deren Fersen heftet sich Hannes Jaenicke. Die Spur führt von Somaliland in die Golfstaaten und nach Saudi-Arabien, wo Geparden als Statussymbole gehalten werden. Aber auch in Deutschland boomt das Geschäft mit den wilden Haustieren.

Die Dreharbeiten für “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Geparden” dauern voraussichtlich bis Mitte März. Der Sendetermin steht noch nicht fest. Die Doku-Reihe, ausgezeichnet unter anderem mit dem Steiger-Award und dem Naturvision-Preis, wird im Auftrag des ZDF von der Tango Film München produziert (Buch/Regie: Judith Adlhoch und Eva-Maria Gfirtner). Markus Strobel, einer der beiden Produzenten, führt auch die Kamera.

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