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Woidke gibt Startschuss für Deutschlands größten künstlichen See in Cottbus

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat heute den Startschuss zur Flutung des Cottbuser Ostsees gegeben. Nach mehr als 30 Jahren Kohleförderung entsteht aus dem ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord der größte künstliche See Deutschlands. Der 1.900 Hektar große „Cottbuser Ostsee“ wird voraussichtlich bis 2025 vollständig geflutet sein. Dazu werden jährlich bis zu 30 Millionen Kubikmeter Spreewasser auf das aufwendig vorbereitete ehemalige Tagebaugelände geleitet.

 

Woidke: „Der Beginn der Flutung ist ein Zeichen dafür, dass die Lausitz trotz und wegen der Energiewende eine Region mit Zukunft ist! Für uns ist das Lausitzer Seenland schon längst keine Vision mehr, und auch der Cottbuser Ostsee ist in unseren Gedanken bereits Teil des neuen Erkennungsmerkmals der Lausitz.“

Der Ministerpräsident lobte in seiner Rede die finanzielle Unterstützung durch den Bund: „Es freut mich sehr, dass das Sofortprogramm für die vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländer starten kann. So gibt es nun auch grünes Licht für Brandenburgs Vorschlag, Radwege um und zum entstehenden Ostsee zu bauen sowie die Achse von der Stadtmitte zum See in ersten Schritten zu entwickeln. Diese Investitionen sind wichtige Bausteine, um das eigentliche Ziel – wirtschaftliche Stärke, gute Arbeitsplätze und attraktive Lebensorte für die Lausitz – zu erreichen. Der heutige Tag macht Mut für die Zukunft“

Über 30 Jahre versorgte der Tagebau Cottbus-Nord gemeinsam mit dem benachbarten Tagebau Jänschwalde das Kraftwerk Jänschwalde mit rund 220 Millionen Tonnen Kohle. Seitdem Ende 2015 der letzte Kohlezug den Tagebau Cottbus-Nord verließ, wurde das Gelände aufwendig rückgebaut und für die Flutung vorbereitet. Über einen Zeitraum von zehn Jahren werden jährlich bis zu 30 Millionen Kubikmeter Spreewasser zugeleitet, sodass innerhalb von wenigen Jahren die  größte künstliche Wasserlandschaft Deutschlands in der Lausitz entstehen kann.

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