Vortrag im Potsdam Museum zu Fritz Aschers Gemälde “Golem”: 18. Januar 2018

Begleitveranstaltung zur Ausstellung “Leben ist Glühn. Der deutsche Expressionist Fritz Ascher” im Potsdam Museum am 18. Januar 2018, um 18 Uhr

Ed Bischoff, Porträt Fritz Ascher, 1912, Privatsammlung © Ed Bischoff und Erben, Foto: Malcolm Varon

Vortrag „Es ist eine Geschichte, die alle packen und befriedigen muß.“ Fritz Aschers Gemälde „Golem“ von 1916 im Kontext seiner Zeit

Für den Maler Fritz Ascher waren Geschichten aus der Unterhaltungskultur spannende Grundlagen für seine Kunstwerke. So schuf er beispielsweise 1916 sein Gemälde „Golem“ in einem Zeitraum, als die Gestalt aus der jüdischen Mystik im Allgemeinen auf großes Interesse traf: Neben literarischen Verarbeitungen griff auch der Regisseur und Schauspieler Paul Wegener deren Geschichte in dem 1914 produzierten Film „Der Golem“ auf. Welchen Einfluss nahmen Romane und Film auf Aschers Schaffen? Dieser Frage geht der Vortrag nach, indem er das Gemälde in den Kontext seiner Entstehungszeit setzt.

Referentin: Wiebke Hölzer, Kunsthistorikerin

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