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Vogelsänger gibt Startschuss für Arbeiten am neuen Deichabschnitt bei Breese

Breese – Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wird Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger am kommenden Freitag (9. September) den offiziellen Startschuss für die Arbeiten am nächsten Bauabschnitt der Deiche um die Ortslage Breese im Landkreis Prignitz geben.

 

„Damit kommen wir unserem Ziel wieder ein deutliches Stück näher, die beim letzten Elbe-Hochwasser 2013 besonders betroffene Gemeinde dauerhaft und wirkungsvoll zu schützen“, sagte Vogelsänger.

Das rund 3.000 Meter Luftlinie von der Elbe entfernte Breese war vom letzten Elbe-Hochwasser im Frühsommer 2013 schwer betroffen, da der Ort aufgrund der direkten Nähe zur Stepenitz besonders gefährdet ist. Bei Hochwasser kann der kleine Fluss nicht in die Elbe abfließen, so dass oftmals ein erheblicher Rückstau entsteht. Davor sollen künftig die seit 2014 im Bau befindlichen Deiche schützen.

Der nun in Angriff zu nehmende Bauabschnitt umfasst die Errichtung eines 845 Meter langen, neuen Deichs vom Abzweig der Kreisstraße 7031 bis zum Wehr Weisen sowie den Anschluss zweier Altarme der Stepenitz. Die Baukosten belaufen sich auf rund 870.000 Euro. Die Fertigstellung ist für Oktober 2017 vorgesehen.

Durchgeführt werden die Arbeiten im Auftrag des Landesamtes für Umwelt von der Fima OST BAU, Osterburger Straßen-, Tief- und Hochbau GmbH, die Verantwortung für Planung und örtliche Bauüberwachung liegt bei PÖYRY Deutschland GmbH aus Perleberg.

Mit Fertigstellung dieses Deichabschnitts wird etwa die Hälfte der insgesamt 4.500 Meter langen Hochwasserschutzanlagen zum Schutz der Einwohner von Breese neu gebaut oder ertüchtigt sein. Vollständig geschlossen sein wird die Hochwasserschutzlinie voraussichtlich 2020. Die Gesamtkosten einschließlich der Ortsumfahrung Breese liegen bei rund 15 Millionen Euro.

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City Report - pnr24

online Redaktion

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