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Vermeintlicher Fund einer Brandbombe sorgt für Hubschraubereinsatz über dem Gebiet des Gelsenkirchener Stadthafens

#Gelsenkirchen (ots) – Wer sich heute Vormittag wunderte, warum über dem Stadthafen ein Polizeihubschrauber kreiste, bekommt hier die Antwort.

Gegen 09:45 Uhr meldete ein Mitarbeiter, einer am Stadthafen ansässigen Firma, dass bei Erdarbeiten wohl eine Brandbombe aus dem Weltkrieg freigelegt wurde. Als ein Bagger die abdeckende Erdschicht entfernte, stieg plötzlich massiv Rauch auf, so der Mitarbeiter weiter. Geistesgegenwärtig schüttete der Baggerführer die Erde wieder über den unbekannten Gegenstand und dämmte die Rauchentwicklung so wieder ein. Umgehend informierten die Mitarbeiter das Ordnungsamt, den Kampfmittelräumdienst und die Feuerwehr. Nach einem vordefinierten Ablaufplan, liefen die entsprechenden Maßnahmen an. Um den betroffenen Bereich nicht betreten zu müssen, wurde durch die Polizei ein Hubschrauber angefordert. Zunächst aus der Luft konnte das Areal so mit der Wärmebildkamera des Polizeihubschraubers kontrolliert werden. Die folgende Auswertung der Aufnahmen durch die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes, zeigt zunächst keine Auffälligkeiten. Der Bereich konnte nun durch die Spezialisten begangen werden und nach der Ursache für die Rauchentwicklung gesucht werden. Die erste Annahme, dass es sich um eine Brandbombe aus dem Krieg handelt, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Es wurden lediglich Granatsplitter mit geringen Anhaftungen von Phosphor gefunden, die für die kurzzeitige Rauchentwicklung gesorgt hatten. Eine weitere Gefahr ging davon nicht mehr aus. Um 12:30 Uhr konnte der Einsatz somit abgeschlossen werden.

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City Report - pnr24

online Redaktion

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