Verkehrserziehung für Geflüchtete

Foto: Tanja Kirsch/Landkreis Barnim

Der Landkreis Barnim hat in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Barnim und der Kreisverkehrswacht ein Projekt zur Verkehrserziehung für ausländische Schülerinnen und Schüler organisiert. „Ziel ist es, den Jugendlichen auf praktische Art und Weise Sprache und Verkehrsregeln zu vermitteln“, erklärt Tanja Kirsch, die von Seiten der Kreisverwaltung das Projekt begleitet.

Die Schülerinnen und Schüler werden dazu zunächst im Unterricht am Oberstufenzentrum II in Eberswalde mit den entsprechenden Vokabeln auf das Projekt vorbereitet. Dazu zählten etwa die Bezeichnungen der wichtigsten Verkehrszeichen sowie deren Bedeutung. Auch eine Belehrung über die Teile eines verkehrssicheren Fahrrades gehört dazu. „Reflektoren und Lichter sind nicht nur dazu da, um zu sehen wohin man fährt, sondern vor allem, um gesehen zu werden“, klärt Tanja Kirsch auf. „Eine helltönende Klingel wird benötigt, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen oder auf sich aufmerksam zu machen.“

Der Lehrgang im Verkehrsgarten in der Eberswalder Havellandstraße besteht dann aus einer theoretischen Belehrung durch die Polizei sowie einer praktischen Übung, die durch die Kreisverkehrswacht angeleitet wird. Hierbei können die Jugendlichen ihre Fahrkünste testen. Geübt wird neben einhändigem Fahren oder Slalom auch die Reaktionsgeschwindigkeit und der Bremsweg sowie das richtige Verhalten beim Umfahren von Hindernissen und beim Abbiegen.

Mitte Oktober fand bereits der erste Durchgang dieses Projektes statt. Weitere Projekte dieser Art werden voraussichtlich im Dezember 2018 sowie im Frühjahr und Herbst 2019 stattfinden.

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