Unwetter: THW sorgt für Trinkwasser, pumpt und räumt

Mehrere hundert Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) kämpfen weiter mit den Folgen der Unwetter in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In Bayern hat das THW seit dem Wochenende einen weiteren Einsatzschwerpunkt: die Aufbereitung von Schmutzwasser. In anderen Unwettergebieten retteten die Ehrenamtlichen Personen, pumpten Keller leer und befreiten Straßen und Brücken von Schlamm und Geröll.

In der bayerischen Stadt Simbach setzt das THW seit dem Wochenende zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) ein, da die Versorgung der Haushalte mit Trinkwasser teilweise unterbrochen ist. Mit jeder der modernen Anlagen können die Experten des THW pro Stunde 15.000 Liter Wasser in den Hochbehälter der Stadt einspeisen.

Seit dem Wochenende sind außerdem Einsatzkräfte der Fachgruppe Ölschaden in Simbach aktiv. Die Spezialisten befreien kontaminiertes Wasser aus Kellern und Gebäuden von Öl, um Umweltschäden zu verhindern. Dafür nutzen sie sogenannte Wasser-Öl-Separationsanlagen, die pro Stunde bis zu 40.000 Liter Wasser säubern können.

  • Mit einer TWA kann das THW pro Stunde 15.000 Liter Wasser aufbereiten. (Bild anzeigen)Unwetter: THW sorgt für Trinkwasser, pumpt und räumtDie Wasser-Öl-Seperationsanlage (SEPCON 40) der Fachgruppe Ölschaden Typ C (FGr Öl C) verfügt über eine Leistungsfähigkeit von 40 m³/h. (Bild anzeigen)
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