Unwetter: Münster ist glimpflich davongekommen

Ausgangslage war kritischer als beim Jahrhunderthochwasser

Münster (SMS) Münster scheint bei den heftigen Regenfällen am Dienstag, 7. Juni, nochmals glimpflich davongekommen zu sein. „Die Warnlage war diesmal sogar deutlich extremer als vor dem Jahrhunderthochwasser“, so Brandschutz-Dezernent Wolfgang Heuer. Das Unwetter hatte gegen 16.15 Uhr begonnen, bereits um 18.30 Uhr hatte sich die Lage stabilisiert. Im Südosten der Stadt waren stellenweise zirka 70 Millimeter Regen niedergegangen, hatten Straßen überschwemmt und Keller unter Wasser gesetzt und es sah aus, als ob Münster eine Wiederholung des Rekordhochwassers bevorstehen könnte. Schon um 19.01 Uhr traf die Meldung des Deutschen Wetterdienstes ein: Unwetterwarnung für Münster aufgehoben.

Während des Unwetters waren alle Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, auch die Hilfsorganisationen waren mit 38 Personen im Einsatz. Insgesamt waren mehr als 100 Einsätze abzuarbeiten.

Am meisten betroffen war der Bereich Loddenheide mit verschiedenen Gewerbebetrieben. Dort waren insbesondere auch die Siemensstraße und die Trauttmansdorffstraße zeitweise überflutet. Unter anderem die Unterführung im Zuge der Trauttmansdorffstraße war überflutet. Keller liefern voll, der Loddenbach trat über das Ufer.

Die Feuerwehr hatte den Krisenstab einberufen, in dem diesmal insbesondere auch die technischen Ämter vertreten waren. Um 19.30 Uhr konnte Stadtrat Wolfgang Heuer die Sitzung schließen

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