Thalia Programmkino: AUF DER SUCHE NACH DEM ALTEN TIBET

AUF DER SUCHE NACH DEM ALTEN TIBET – 

Filmgespräch mit Regisseur Vilas Rodizio – 

Der in Hamburg geborene Holger Hertling ist seit über 15 Jahren praktizierender Buddhist. Als Vilas Rodizio hat er abgelegene Kraftplätzen in Ost-Tibet besucht, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition zu finden. Die spannende Dokumentation AUF DER SUCHE NACH DEM ALTEN TIBET in der malerischen Berglandschaft des Himalaja, die unser westliches Verständnis von “Wirklichkeit” in Frage stellt, zeigt das Thalia im Beisein des Regisseurs am Samstag, 3. November, um 18 Uhr.

Karten gibt es online auf www.thalia-potsdam.de oder telefonisch unter 0331-743 70 20 und an den Kinokassen.

Zum Film: In den abgelegensten Gegenden Tibets, wo die Zeit stillzustehen scheint, werden noch uralte Traditionen gepflegt. Die Filmemacher um Holger Hertling aka Vilas Rodizio, allesamt selbst buddhistischen Glaubens, haben diese besonderen Orte besucht, an denen wenige ausgewählte Mönche den Diamanten-Weg des Yogis gehen. Die benutzen die selben tausendjährigen Methoden wie ihre Vorväter und vermögen es, unglaubliche Dinge zu vollbringen, die mit unserem heutigen Realitätsverständnis nicht zu vereinbaren sind. Nach vielen Jahren der Meditation und Übung erreichen sie die letzte Stufe und werden zu vollkommen erleuchteten ‘lebenden Buddhas’.

Zum Regisseur: Der Hamburger Holger Hertling, Jahrgang 1968, hat nach 20 Jahren in der „Reklame- und Propaganda-Industrie“ (u.a. in Berlin und San Francisco) über viele Umwege seine Leidenschaft für Geschichten und Bildern wieder entdeckt. So entstand 2009 der 77-minütige Dokumentarfilm AUF DER SUCHE NACH DEM ALTEN TIBET. Über den Film und die Arbeit daran sagte er in einem Interview: Ich habe eine normale Filmkarriere in der Kamera-Abteilung hinter mit: Praktikum, Filmschule, Kamera-Assistent und Kameramann. (…) Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich keinen wirklichen Bezug zu den Produkten meiner Arbeit hatte und es entstand der Wunsch, an Filmprojekten zu arbeiten, die etwas mehr bewirken, als nur zu unterhalten. Dieser Wunsch hatte dann schnell die Karriere-Ambitionen überholt. Es dauerte aber noch einige Jahre, bis die Bedingungen zusammen kamen, um in Tibet zu filmen. (…) Ich glaube, viele von uns sind von der Idee fasziniert, dass die Welt eher ein Traum als feste, materielle Wirklichkeit ist und wir lassen uns sehr leicht von den magischen Geschichten der Yogis in Tibet begeistern. Ich bin da nicht anders als die meisten „Begierde-Typen“. (…) Vor Jahren schon entstand der Wunsch (…) einen richtigen Yogi mit eigenen Augen zu sehen. Ein Film-Skript hat es nie gegeneb – wir sind einfach darauflos gereist, in der Hoffnung, irgendetwas von der Yogi-Tradition zu finden.

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