Aufruf Kindertag 2018 in der Staatskanzlei

Woidke und Ernst laden für den 4. Juni zum 10. Kindertags-Fest

 

Jubiläum in der Staatskanzlei: Schon zum 10. Mal steigt am 4. Juni das Mitmach-Fest „Einladung des Ministerpräsidenten – Kinder sind willkommen“. Ministerpräsident Dietmar Woidke lädt dazu gemeinsam mit Bildungsministerin Britta Ernst wieder 100 Grundschulkinder aus allen Teilen des Landes zur turbulenten Feier mit anschließendem Überraschungsnachmittag im Babelsberger Filmpark rund um den Internationalen Kindertag am 1. Juni ein. In einem Trailer (www.brandenburg.de)  werden Brandenburgs Jungen und Mädchen zum Wettbewerb aufgerufen.

 

Alle Grund- und Förderschulen sowie weiterführende Schulen (jeweils nur mit Kindern im Grundschulalter) – unabhängig von der Trägerschaft – können sich in einem Wettbewerb um die Teilnahme am Kinderfest bewerben. Mitmachen können auch Horte, Arbeitsgemeinschaften und Sportvereine, die mit Grundschulen kooperieren.

 

In dem heute versandten gemeinsamen Wettbewerbsaufruf von Woidke und Ernst an alle Grundschulen heißt es: „Schreibt kurz auf, wie ihr euch, eure Schule, euren Hort, eure AG’s, euren Sportverein in einer kurzen Präsentation in der Staatskanzlei vorstellen wollt. Vielleicht habt ihr ein spannendes Projekt, über das ihr berichten wollt? Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – ihr könnt singen, tanzen, sportliche Attraktionen, Theater oder Musical zeigen und, und, und …! Wichtig ist nur, dass eure Darbietung spannend ist, ihr euer Lern- und Lebensumfeld präsentiert und ihr mit Spaß dabei seid.

 

Auch Grundschulen, die sich in den Vorjahren beworben haben und bisher leider nicht berücksichtigt werden konnten, können ihre Bewerbung aufrechterhalten. Sechs der eingereichten Beiträge werden von einer Jury ausgewählt.

 

Treffpunkt für das Kinderfest ist Montag, 04. Juni, um 10.00 Uhr in der Staatskanzlei. Dort werden sich die Kinder mit ihren Präsentationen im Brandenburg-Saal untereinander kennen lernen. Anschließend geht es zu einer exklusiven Erlebnistour in den Filmpark Babelsberg.

 

Den Schulen entstehen keine Kosten! Bewerbungen sind bis zum 23. März 2018 möglich. Alle Infos: www.kindertag.brandenburg.de  Kontakt: Jana Alte, Fax 0331/8661455, Computerfax 0331/275483617 oder E-Mail jana.alte@stk.brandenburg.de.

Woidke gratuliert M. Birthler zum Geburtstag

„Fundament für Freiheit und Demokratie gelegt“ – Woidke gratuliert Marianne Birthler

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat der ersten Bildungsministerin Brandenburgs und früheren Beauftragten für die Stasiunterlagen, Marianne Birthler, beste Wünsche zum 70. Geburtstag am (morgigen) Montag übermittelt.

 

In dem Schreiben würdigt Woidke die Courage und den Mut Marianne Birthlers, sich in der DDR gegen Unrecht aufzulehnen: „Menschen wie Sie haben das Fundament für Freiheit und Demokratie gelegt, die auch Brandenburg eine zukunftsweisende Perspektive eröffneten.“

 

Woidke weiter: „Mit großer Leidenschaft haben Sie die Chance von Mauerfall und Wende in der DDR genutzt, um zu verändern und zu gestalten. Als brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport erneuerten Sie entscheidend die Schulpolitik in unserem Land. Später machten Sie sich beharrlich und konsequent um die Aufarbeitung von DDR-Unrecht verdient, auch gegen viele Widerstände“.

Druckfrisch in der Brandenburg-Halle 21A : Natürlich Brandenburg – ein Jahrbuch für das Land 2018

Berlin – Alljährlich zur Grünen Woche legt das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium das Jahrbuch„natürlich Brandenburg“ vor. Die druckfrisch erschienenen Hefte sind ab sofort in der Halle erhältlich (Info-Stand des Ministeriums am Halleneingang 21A/ Übergang zur Halle 20„Trompete“). Nach der Messe können die 120 Seiten umfassenden Hefte über die Pressestelle des Ministeriums kostenfrei bestellt werden.

Das Gemeinschaftsprojekt aller Landkreise und kreisfreien Städte mit dem Ministerium widmet sich in diesem Jahr drei Schwerpunkten: Europäisches Kulturerbe – ländliche Ausflugsziele – Veranstaltungen.

Für Freunde des Handgemachten dürfte das Kapitel „Manufakturen und regionale Produktion“ von besonderem Interesse sein. Tabellarisch und kalendarisch aufgelistet sind „Wochenmärkte und Direktvermarkter“.

Alle Rubriken legen den Fokus auf Brandenburgs ländliche Räume. Ziel des Jahrbuchs ist, nicht noch einmal das abzubilden, was ohnehin in vielen Reise- und Kulturführern nachzulesen ist. Vielmehr geht es um die manchmal nur regional bekannten Sehenswürdigkeiten auf dem Lande, um Dorffeste und Vereinsaktivitäten, von denen nicht nur die Einheimischen etwas haben, sondern auch Besucher. Und da gibt es in jedem Jahr viel Neues zu entdecken, auch weil viel Neues entsteht.

Das Konzept geht nun schon seit 22 Jahren auf. Es gibt inzwischen sogar Sammler des Jahrbuchs. Denn die meisten der beschriebenen Projekte kann man auch in anderen Jahren kennenlernen. Die restaurierte Dorfkirche muss wenigstens für eine Generation so erhalten bleiben. Ein Hofladen ist eben nicht nur ein Ort, wo man Regionalprodukte platzieren kann, in vielen Gemeinden mauserte er sich zum Treffpunkt im Dorf. An einem schönen Ortsbild können sich alle erfreuen. Gut aufgestellte Vereine sind die Grundlage dafür, dass im Dorf etwas abgehen kann. Denn die bestgemeinten Förderprogramme führen nicht zum Ziel, ohne Menschen, die sich vor Ort engagiert und couragiert für ihre Gemeinde einsetzen.

Möglich werden diese Projekte vor allem dank der Fördermittel aus dem Europäischen Agrarfonds ELER, der kleinteilig, aber dafür eben besonders bürger- und heimatnah Hilfe zur Selbsthilfe bietet, sei es in der Dorferneuerung, im dörflichen Denkmalschutz, bei der Entwicklung der touristischen Infrastruktur für den Landurlaub, bei der Bewahrung des natürlichen Erbes.

Immerhin rund eine Milliarde Euro kann Brandenburg in sieben Jahren von 2014 bis 2020 (EU-Förderperiode) dafür einsetzen. Aktuell nähern sich die Diskussionen um die Ausgestaltung der europäischen Regionen mit EU-Fördermitteln für die Jahre nach 2020 ihrem Höhepunkt. Und da wollen die Herausgeber schon jetzt zeigen, was mit den EU-Mitteln in Brandenburg möglich wurde und wie wichtig eine weitere Unterstützung der ländlichen Räume sein wird.

Bestellmöglichkeiten außerhalb der Brandenburg-Halle:

per Mail:             pressestelle@mlul.brandenburg.de

per Telefon:      0331 866 7237 oder 7019

per Post:            Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft

                            Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Henning-von-Tresckow-Straße 2-13

14467 Potsdam

Golze: Jobcenter brauchen deutlich mehr Geld – Brandenburg startet Initiative im Bundesrat

Die Aufgaben der Jobcenter werden immer anspruchsvoller, gleichzeitig kürzt der Bund ihnen seit Jahren die Mittel. Die Jobcenter sind nicht nur für Leistungen zur Grundsicherung wie Arbeitslosgeld II, Sozialgeld oder Bedarfe für Unterkunft und Heizung zuständig, sondern sie sollen sich noch stärker um die Beratung und Vermittlung zum Beispiel von Langzeitarbeitslosen kümmern. Das ist eine wichtige, aber auch sehr zeit- und personalintensive Aufgabe. Arbeitsministerin Diana Golze fordert: „Damit die Jobcenter ihre Aufgaben auch weiterhin gut bewältigen können, müssen sie vom Bund deutlich mehr Geld sowohl für Personal als auch für die Umsetzung von Förderprogrammen bekommen. Dafür wird sich Brandenburg im Bundesrat weiter einsetzen.“

Das Kabinett hat der Bundesratsinitiative „Aufgabengerechte Mittelausstattung der Jobcenter zur Umsetzung des SGB II“ von Arbeitsministerin Golze zugestimmt. Brandenburg will das Thema als Entschließung auf die Tagesordnung des Bundesrates einbringen – voraussichtlich zur Sitzung am 2. Februar 2018.

Mit der Initiative wird ein Beschluss der 94. Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder aufgegriffen. Bei der Fachministerkonferenz, die am 6. und 7. Dezember 2017 in Potsdam stattfand, haben die Länder einstimmig festgestellt, dass insbesondere für eine erfolgreiche Integration von Langzeitarbeitslosen und für die berufliche Eingliederung von geflüchteten Menschen eine aufgabengerechte Mittelausstattung für die Jobcenter sichergestellt werden muss.

Arbeitsministerin Golze: „Die Bundeskanzlerin verspricht bereits Vollbeschäftigung, setzte aber in der Arbeitspolitik knallhart den Rotstift an. Wir kritisieren, dass der Bund Investitionen in aktive Fördermaßnahmen für Arbeitslose sowie die Mittel für die Verwaltungskosten der Jobcenter wiederholt drastisch gekürzt hat. Damit wird die Handlungsfähigkeit der Jobcenter bei der Gestaltung und Umsetzung der verschiedenen Förderprogramme massiv eingeschränkt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen. Langzeitarbeitslose, ältere Arbeitslose, Alleinerziehende und Geflüchtete brauchen bei der Vermittlung in Arbeit intensive Unterstützung. Die künftige Bundesregierung muss die Mittelansätze, die den Jobcentern für Leistungen der Eingliederung in Arbeit sowie für die Verwaltungskosten zur Verfügung gestellt werden, grundsätzlich überprüfen, und endlich für einen aufgabengerechten und auskömmlichen Haushaltsansatz sorgen.“

Im Bundeshaushalt 2018 wurden die Mittel für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ im Vergleich zu 2017 bundesweit um mehr als 250 Millionen Euro gekürzt. Auch für die Verwaltungskosten stehen den Jobcentern deutlich weniger Gelder zur Verfügung: im aktuellen Bundeshaushalt sind es rund 600 Millionen Euro weniger als die Ist-Ausgaben des Jahres 2016 betrugen.

Aus diesem Grund müssen seit Jahren nahezu alle Jobcenter in Deutschland notgedrungen zur Deckung ihrer Verwaltungskosten Mittel aus dem Eingliederungsbudget umschichten. Gelder, die dann bei der Vermittlung von Arbeitsuchenden fehlen.

Golze: „Die Umschichtungen in den Verwaltungshaushalt führen dazu, dass die für die Integration von arbeitslosen Menschen vorgesehenen Finanzmittel faktisch gekürzt werden. Dieser Zustand ist angesichts der Herausforderungen, vor denen die Jobcenter stehen, nicht länger hinnehmbar! Die Arbeitswelt ändert sich durch den digitalen Wandel rasant. Die Anforderungen an die Beschäftigten steigen. Wenn wir Arbeitsuchenden, Langzeitarbeitslosen und Geflüchteten eine echte berufliche Perspektive bieten wollen, dann müssen wir noch viel stärker in Qualifizierung und Weiterbildung investieren.“

Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder (ASMK) fasste bereits in den Jahren 2012 bis 2015 diverse Beschlüsse, mit denen die Bundesregierung zur auskömmlichen Ausstattung sowohl des Verwaltungskostenbudgets als auch des Eingliederungstitels aufgefordert wurde. Die ASMK-Beschlüsse sind im Internet eingestellt:https://asmkintern.rlp.de/de/beschluesse/

Im Landesforst war Holzauktion: Erfolgreicher Verkauf der besten Stämme aus Brandenburg

Chorin – Der Hammer ist gefallen, die Zuschläge sind erteilt. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat die Meistgebotsverkäufe des 26. Nadelwertholzverkaufs und der 28. Laubholzsubmission in der Landeswaldoberförsterei Chorin abgeschlossen. Insgesamt wurden 1.802 Festmeter Holz aus dem Landes-, Kommunal- und Privatwald meistbietend verkauft.

Angeboten wurden 1.572 Stämme und damit insgesamt 944 Festmeter (Kubikmeter) Laub- und 858 Festmeter Nadelholz. Die Gesamterlöse der Submission betrugen 555.834 Euro (im Vorjahr 376.000 EUR), davon für Laubholz 453.528 EUR (im Vorjahr 252.000 EUR) und für Nadelholz 102.252 EUR (im Vorjahr 114.000 EUR).

Somit wurden für einen Festmeter Laubholz durchschnittlich 521 Euro, für einen Festmeter Nadelholz 121 Euro erzielt.

Das höchste Einzelgebot für einen Festmeter Holz lag bei 1.839 Euro für eine Eiche.

Der Erlös für diesen Spitzenstamm mit 2,45 Festmeter lag also bei 4.505 Euro.

Auch über Brandenburgs Grenzen hinaus gefragt

 

Für die wertvollen Holzsortimente interessierten sich 11 Bieter. Das Nadelholz wurde zu 99 Prozent und das Laubholz zu 93 Prozent verkauft. Nach Brandenburg gingen 60 Prozent (im Vorjahr 42 Prozent) des Nadelholzes, 26 Prozent nach Sachsen und der verbleibende Anteil nach Niedersachsen.

Das Laubholz wurde zu 33 Prozent (im Vorjahr 20 Prozent) nach Brandenburg, 27 Prozent nach Niedersachsen sowie das übrige Aufkommen nach Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und nach Polen verkauft.

 

Gebündeltes Angebot ermöglicht höhere Wertschöpfung

 

An dem Meistgebotsverkauf beteiligten sich zum größten Teil der Landesbetrieb Forst Brandenburg, aber auch einige Privatwaldbesitzer und Kommunalforstbetriebe.

Angeboten wurden insgesamt 1.802 Festmeter Holz (im Vorjahr 1.410 Festmeter). Beim hochwertigen Wertholz stammen 657 Festmeter von Laubbäumen und 436 Festmeter von Nadelbäumen. Beim Sägeholz waren 287 Festmeter Laubholz und 422 Festmeter Nadelholz im Angebot.

Weitere Informationen unter: www.forst.brandenburg.de

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