Es ist schön, für die Region zu arbeiten – Landrat Uhe besuchte Schorisch Magis in Karstädt

Karstädt. Einen äußerst positiven Eindruck gewann Landrat Torsten Uhe bei seinem Besuch von Schorisch Magis in Karstädt. Geschäftsführer Detlef Möhr erzählte ihm von einem „super Auftragsbestand“ innerhalb der Unternehmensgruppe. Am Wehr in Neuwerben bei Quitzöbel realisieren die Stalhbauer zurzeit das größte Auftragsvolumen ihrer Geschichte. Auch am Vorfluter in Gnevsdorf setzt das Brandenburgische Landesumweltamt auf die Erfahrungen und das Knowhow der Konstrukteure aus Karstädt. „Es ist schön, für die Region zu arbeiten“, bekennt Detlef Möhr, der hier geboren ist und niemals weg gehen würde. Baustellen bedient Schorisch Magis auch bundesweit wie in Heidelberg, Dortmund oder Kiel. Bauteile des auf anspruchsvollen Wasser- und Stahlbau spezialisierten Unternehmens findet man ganz international in Dubai, Island, Amerika oder Mexiko.

Auf eine gute Auftragslage können Kirsten Schönharting und Detlef Möhr für ihre Unternehmensgruppe Schorisch Magis verweisen. Landrat Torsten Uhe (l.) und Uwe Büttner (r.) von der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz freut das, sie hören sich aber auch Probleme und Sorgen an. Foto: Landkreis Prignitz

Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich die Unternehmensgruppe kontinuierlich entwickelt. Die Zahl der Beschäftigten wuchs von 8 Mitarbeitern auf heute 90 Kollegen. Damit untermauern die Karstädter eine im Februar erhobene Studie des Wirtschaftsmagazins Focus. Nach dieser hatte sich die Prignitz im Ranking aller Landkreise in Deutschland um fast 60 Plätze zu den Vorjahren verbessert.

„Es macht Mut, Unternehmen wie Ihres in der Prignitz zu wissen“, bescheinigte Torsten Uhe dem Geschäftsführer.

Sorgen mache dem Unternehmen die Sicherung von Fach- und Arbeitskräften, so Möhr. Derzeit lernen 9 Auszubildende einen Beruf, drei junge Leute absolvieren ein duales Studium. Für dieses Jahr konnte Schorisch Magis allerdings keinen einzigen Bewerber finden. Mit der Einbeziehung von Geflüchteten konnte das Unternehmen teilweise gute Erfahrungen machen. „Wir brauchen hier auch Arbeitsplätze für die Partnerinnen, um Leute dauerhaft für die Region zu gewinnen“, so Kirsten Schönharting von der Geschäftsleitung. „Und wir müssen überall sagen, wie schön es sich in der Prignitz wahrhaftig leben lässt“, sieht sie eine der Möglichkeiten, Interessierte dauerhaft an die Löcknitz und in den „Vorgarten von Hamburg“ zu holen.

Am 31. August lädt Schorisch Magis erstmals zu einem Tag der offenen Tür nach Karstädt ein. Angesprochen sind Interessierte, die den Stahlbauer kennenlernen möchten, und insbesondere andere Unternehmen, deren Probleme mit Fachkräften zum Beispiel ähnlich liegen. Es gehe darum, Netzwerke zu verstärken und die Prignitz gemeinsam attraktiver für Rückkehrer zu machen, meint Kirsten Schönharting.

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