Im Landesforst war Holzauktion: Erfolgreicher Verkauf der besten Stämme aus Brandenburg

Chorin – Der Hammer ist gefallen, die Zuschläge sind erteilt. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat die Meistgebotsverkäufe des 26. Nadelwertholzverkaufs und der 28. Laubholzsubmission in der Landeswaldoberförsterei Chorin abgeschlossen. Insgesamt wurden 1.802 Festmeter Holz aus dem Landes-, Kommunal- und Privatwald meistbietend verkauft.

Angeboten wurden 1.572 Stämme und damit insgesamt 944 Festmeter (Kubikmeter) Laub- und 858 Festmeter Nadelholz. Die Gesamterlöse der Submission betrugen 555.834 Euro (im Vorjahr 376.000 EUR), davon für Laubholz 453.528 EUR (im Vorjahr 252.000 EUR) und für Nadelholz 102.252 EUR (im Vorjahr 114.000 EUR).

Somit wurden für einen Festmeter Laubholz durchschnittlich 521 Euro, für einen Festmeter Nadelholz 121 Euro erzielt.

Das höchste Einzelgebot für einen Festmeter Holz lag bei 1.839 Euro für eine Eiche.

Der Erlös für diesen Spitzenstamm mit 2,45 Festmeter lag also bei 4.505 Euro.

Auch über Brandenburgs Grenzen hinaus gefragt

 

Für die wertvollen Holzsortimente interessierten sich 11 Bieter. Das Nadelholz wurde zu 99 Prozent und das Laubholz zu 93 Prozent verkauft. Nach Brandenburg gingen 60 Prozent (im Vorjahr 42 Prozent) des Nadelholzes, 26 Prozent nach Sachsen und der verbleibende Anteil nach Niedersachsen.

Das Laubholz wurde zu 33 Prozent (im Vorjahr 20 Prozent) nach Brandenburg, 27 Prozent nach Niedersachsen sowie das übrige Aufkommen nach Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und nach Polen verkauft.

 

Gebündeltes Angebot ermöglicht höhere Wertschöpfung

 

An dem Meistgebotsverkauf beteiligten sich zum größten Teil der Landesbetrieb Forst Brandenburg, aber auch einige Privatwaldbesitzer und Kommunalforstbetriebe.

Angeboten wurden insgesamt 1.802 Festmeter Holz (im Vorjahr 1.410 Festmeter). Beim hochwertigen Wertholz stammen 657 Festmeter von Laubbäumen und 436 Festmeter von Nadelbäumen. Beim Sägeholz waren 287 Festmeter Laubholz und 422 Festmeter Nadelholz im Angebot.

Weitere Informationen unter: www.forst.brandenburg.de

Woidke: Bundeswehr ist in der Mitte der Gesellschaft verankert

Die Bundeswehr ist nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke als wichtiger Partner inmitten der Gesellschaft verankert. „Grundlage dafür sind zahlreiche enge Kontakte und vielfältige Kooperationen“, sagte Woidke heute beim Neujahrsempfang des Landeskommandos Brandenburg.

Woidke betonte: „Ich bin sehr froh, dass sich so viele Soldatinnen und Soldaten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr in unserem Land zu Hause fühlen. Die Bundeswehr mit ihren rund 9.000 Beschäftigten gehört dazu, wenn ich von einer modernen Heimat für alle spreche. In Zeiten weltweiter Krisen ist den Menschen das Gefühl von Heimat wieder wichtiger geworfen.

Heimat, das ist der Ort, wo wir in Frieden und Sicherheit nach unseren Werten und Regeln leben können. Demokratie und Rechtstaatlichkeit, Freiheit und Minderheitenschutz sind das Fundament unseres gesellschaftlichen und politischen Miteinanders. Und es ist die Bundeswehr, die diese Werte gemeinsam mit unseren Verbündeten in Europa und der Welt schützt und verteidigt.“

Kralinski zum Thema Medienvielfalt

Kralinski auf den „Medientagen Mitteldeutschland“

 

Meinungsvielfalt durch Medienvielfalt sichern

 

Der für Medienfragen zuständige Chef der Staatskanzlei, Thomas Kralinski, hat sich dafür stark gemacht, die Medienvielfalt in Deutschland zu verteidigen. „Meinungsvielfalt setzt Medienvielfalt voraus“, sagte der Staatssekretär heute auf den „Medientagen Mitteldeutschland“ in Berlin.

 

Kralinski sieht in Blogs und Streaming-Angeboten im Netz große Chancen für mehr Medienvielfalt und einen Gewinn an Meinungsvielfalt. Allerdings setze das auch Qualität und journalistische Arbeit voraus. Diese könne nur gewahrt werden,  wenn sich dies wirtschaftlich rechnet. Auf der anderen Seite gerieten insbesondere kleinere, regionale und lokale Medien in Ostdeutschland finanziell verstärkt unter Druck. Dies gehe zulasten der Qualität von Berichterstattung.

Kralinski: „Wenn Medienhäuser aus finanziellen Gründen ihre Berichterstattung eindampfen und meinen, mit weniger Journalisten auskommen zu können, sinkt die Bereitschaft der Kunden beispielsweise zum Zeitungskauf – egal ob Print oder online. Das wiederum führt zu weiteren Einbußen. Ich sage ganz deutlich: Das ist ein gefährlicher Teufelskreis! Er bedroht den gesellschaftlichen Diskurs, die Meinungsvielfalt und am Ende die Demokratie. Wir sind an einem Punkt, an dem ich nicht mehr glaube, dass es der Markt alleine richten kann.“

Er begrüßte deshalb den Brandenburger Landtagsbeschluss, wonach mit Mitteln aus dem Rundfunkbeitrag auch freie, private lokale und regionale Sender unterstützt werden können. Dies sollte insbesondere denjenigen Medien helfen, die den Medienwandel annehmen und sich crossmedial aufstellten.

Nach Überzeugung des Staatssekretärs muss in der Gesellschaft neben dem ideellen auch der materielle Wert von Journalismus wieder stärker geschätzt werden. Kralinski: „Verantwortungsvolle Recherche braucht Zeit und qualifizierte Journalisten. Das muss die Gesellschaft wieder respektieren lernen. Es muss nicht nur der Wert des gesellschaftlichen Diskurses verteidigt, sondern es muss auch der materielle Wert des journalistischen Produkts ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt werden. Das bedeutet am Ende nichts anderes, als dass für eine Zeitung, einen Onlinebeitrag oder eine aufwändige Recherche – wo auch immer veröffentlicht – auch bezahlt werden muss.“

Neuer Rekord – 1,5 Millionen Menschen in Brandenburg können Internetplattform „Maerker“ online nutzen

Innenstaatssekretärin Lange: „Das Gute setzt sich durch“ – Schon über 83.000 Hinweise über Maerker bearbeitet

Potsdam – Mit der Stadt Forst (Landkreis Spree-Neiße) und dem Amt Elsterland (Landkreis Elbe-Elster) gibt es nun insgesamt 106 Maerker-Kommunen im Land Brandenburg. Damit leben 1,5 Millionen Brandenburgerinnen und Brandenburger in einer Maerker-Kommune. Das sind etwa 61 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange: „Dieses Onlineangebot wird immer beliebter. Immer mehr Menschen entdecken die einfachen und komfortablen Möglichkeiten, auf Schäden, Probleme oder Missstände vor Ort aufmerksam zu machen. Aber auch die Kommunen profitieren, denn sie bekommen eine schnelle und ungefilterte Rückmeldung von ihren Bürgerinnen und Bürgern. Am Ende nutzt das Angebot allen. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass die Erfolgsgeschichte Maerker weitergeht und nach und nach möglichst alle Brandenburger Kommunen mitmachen. Maerker ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass sich das Gute durchsetzt – es reagiert auf ein echtes Bedürfnis, ist leicht zu bedienen und braucht wenig Zeitaufwand. So müssen elektronische Anwendungen in der Verwaltung sein.“

Erst im Dezember waren der Landkreis Havelland und die Havelbus GmbH als Unterstützer beigetreten. Sie alle stärken einen Bürgerdienst, der 2009 vom Brandenburgischen Innenministerium und dem Städte- und Gemeindebund Brandenburg ins Leben gerufen wurde. Gut 260 Maerker-Redakteure in den teilnehmenden Kommunen sorgen für den richtigen Informationsfluss. In den vergangenen Jahren sind auf diesem Portal über 83.000 Hinweise eingegangen.

Über die Online-Plattform Maerker findet ein direkter Dialog zwischen Verwaltung und Bürgerschaft statt. Bürgerinnen und Bürger informieren hier über Infrastrukturprobleme in ihrer Kommune und können über ein Ampelsystem (rot, gelb, grün) den Bearbeitungsprozess transparent nachvollziehen. Die Verwaltungen haben sich dazu verpflichtet, binnen drei Tagen auf die Hinweise aus der Öffentlichkeit zu reagieren. Und die Entwicklung des Systems geht weiter: Mit MaerkerPlus gibt es seit 2017 eine Erweiterung, mit der die ersten fünf Kommunen das Portal noch viel flexibler einsetzen. Hiermit können jetzt auch Vorschläge gemacht und Vorhaben diskutiert werden.

Weitere Infos unter: www.maerker.brandenburg.de

Woidke: Zusammenarbeit mit Israel in der Jugend- und Bildungsarbeit ausbauen

Brandenburg wird nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke die Zusammenarbeit mit Israel in der Jugend- und Bildungsarbeit ausbauen. Diesem Anliegen diene auch seine Reise nach Tel Aviv und Jerusalem Ende April, sagte Woidke heute in Potsdam beim Antrittsbesuch des israelischen Botschafters, S.E.  Jeremy Issacharoff, in der Staatskanzlei.

 

Dem Botschafter versicherte Woidke, „dass die Kooperation mit Israel für Brandenburg von großer Bedeutung ist“. Es müsse alles dafür getan werden, „dass die Region und der Nahe Osten einen Ausgleich der Interessen findet und friedlichere Zeiten anbrechen“.

 

Woidke: „Ich freue mich, dass der Botschafter einen Schwerpunkt seiner Arbeit im Jugendaustausch sieht. Gerade in politisch schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass junge Menschen einander kennenlernen. So können das Verständnis füreinander und nachhaltige Kontakte gefördert werden.“

Während der Israel-Reise soll eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem brandenburgischen Bildungsministerium und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem unterzeichnet werden, der zufolge Bildung, Forschung und Gedenken gemeinsam gefördert werden. Zudem besuchen Schülerinnen und Schüler des Wolkenberg Gymnasiums in Michendorf ihre israelische Partnerschule Ramon High School in Hod HaSharon. Insgesamt gibt es zwölf brandenburgisch-israelische Schulpartnerschaften. Im vergangenen Schuljahr besuchten sich rund 120 Schüler gegenseitig.

Woidke wird vom 29. April bis 3. Mai Israel und Palästinensische Gebiete besuchen. Dabei wird er auch von einer Unternehmerdelegation begleitet.

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