#Cottbus: Gefährliche Körperverletzung – Körperverletzung und Widerstand

Körperverletzung und Widerstand

Am Samstag um 19:25 Uhr wurde die Polizei in die Burgstraße gerufen. Dort geriet eine private Geburtstagsfeier von neun 16- bis 38-jährigen Personen aus dem Ruder, nachdem es zu verbalen Auseinandersetzungen und einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einer 18-jährigen deutschen und einem 18-jährigen syrischen Jugendlichen in der Wohnung und vor dem Wohnhaus kam. Die Einsatzkräfte der Polizei wurden beim Eintreffen beschimpft. Eine Person skandierte „Ausländer raus“. Daraufhin erhielten die alkoholisierten Feiernden Platzverweise. Ein 21- und ein 19-Jähriger kamen dem nicht nach und wurden in Gewahrsam genommen. Die 18-Jährige, welche vorher schon mit dem syrischen Jugendlichen aneinander geriet, griff nun einen Polizeibeamten an. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde auch sie in die Polizeiinspektion Cottbus gebracht. Dort wurde zur Beweissicherung ein Atemalkoholtest (1,14 Promille) sowie eine Blutprobe durchgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 

Gefährliche Körperverletzung

Zwischen fünf Deutschen und zwei unbekannten ausländisch aussehenden Personen kam es am Samstag gegen 22:30 Uhr vor der Spreegalerie zu einer verbalen Auseinandersetzung. Wenig später eskalierte die Situation und ein deutscher Mann schubste einen der Ausländer. Einer der beiden Unbekannten sprühte daraufhin Reizgas gegen einen 18- und einen 29-jährigen Deutschen aus der 5-köpfigen Gruppe. Die beiden Ausländer ergriffen danach die Flucht in unbekannte Richtung und ließen das Pfefferspray zurück. Die Geschädigten lehnten eine ärztliche Versorgung durch Rettungskräfte ab. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

#Treuenbrietzen: Einbruch in einem im Bau befindlichen Einfamilienhaus

#Treuenbrietzen, Frohnsdorf – Samstag, 20.01.2018, 14.15 Uhr –

 

Unbekannte Täter drangen durch Aufhebeln eines Fensters ein und entwendeten aus dem Keller eine zurzeit unbekannte Menge und Art von Werkzeugen. Das Haus ist derzeit eine Baustelle und nicht bewohnt.

Hinweise zu Täterschaft oder Tatbegehung können der ermittlungsführenden Behörde PI Brandenburg über die Telefonnummer 03381-5600 oder den Webauftritt www.polizei.brandenburg.de mitgeteilt werden

Bad Belzig: Schlägerei im Wohngebiert

Bad Belzig, Hans-Marchwitza-Straße – Freitag, 19.01.2018, 21:50 Uhr – 

 

Durch Anrufer wurde beobachtet, wie sich ca. 10 bis 15 Personen in der Öffentlichkeit schlagen. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass auf eine Person eingeschlagen wurde. Wer oder wie viele dieses aus der Gruppe heraus taten, konnten die Anrufer nicht sagen. Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnten am Ort 5 Personen (u.a. die Beschuldigten und Geschädigter) angetroffenen werden. Diese gaben geschlossen an, dass es nur zu einer verbalen Auseinandersetzung kam.

Nach Befragen und Ermittlungen vor Ort und im Umfeld wurde bekannt, dass der Geschädigte von mehreren Personen geschlagen wurde und schließlich durch die Rettung behandelt wurde.

Bei der Befragung des Opfers konnten zum Tathergang nur wenige Erkenntnisse gewonnen werden, da sich dieser scheinbar nicht äußern/erinnern wollte oder konnte.

Der Geschlagene wurde zur Behandlung ins Krankenhaus Bad Belzig gebracht, konnte aber das Krankenhaus nach der Behandlung wieder verlassen.

Gegen die drei mutmaßlichen Schläger (Alter 26, 28 und 33 Jahre)  wurde von Amtswegen eine Strafanzeige gefährliche Körperverletzung aufgenommen. Die Personen konnten nach der Identitätsfeststellung den Ort verlassen. Alle Personen sind polizeilich bekannt und standen unter Alkoholeinfluss.

#Fichtenwalde: Versuchter Einbruch in einer Arztpraxis – Einbruch in einer KITA

#Fichtenwalde, Eichenstraße – Freitag, 19.01.2018, 07:55 Uhr – 

Einbruch in einer KITA – 

Durch die Leiterin der Kita wurde bekannt, dass Unbekannte eine Fensterscheibe der Kindertagesstätte zerstörten und sich somit Zugang zum Gebäude verschafften.

In der Kita konnten Spuren von dem oder den Einbrecher gefunden und sichergestellt werden.

 

#Fichtenwalde, Am Markt – Freitag, 19.01.2018, 08:00 Uhr – 

Versuchter Einbruch in einer Arztpraxis – 

Durch die Inhaberin der hiesigen Allgemeinarztpraxis wurde über Notruf bekannt, dass Unbekannte versuchten die Eingangstür der Praxis aufzuhebeln. Ein Eindringen in den inneren Bereich gelang nicht, sodass lediglich Sachschaden an der Haustür entstand.

Die Polizei sicherte Spuren.

Barnimer Jugendamt sucht Jugendschöffen und Jugendschöffinnen

Bewerbungen bis zum 31. Januar 2018 möglich

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden im Landkreis Barnim interessierte Frauen und Männer, die an den Amtsgerichten Eberswalde und Bernau sowie am Landgericht Frankfurt (Oder)  als Vertretung des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Barnim schlägt doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Jugendschöffen/Jugendschöffinnen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim jeweiligen Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die im Landkreis Barnim wohnen und am 1. Januar 2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen/Schöffinnen gewählt werden.

Schöffen/Schöffinnen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe/eine Schöffin mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Jugendschöffen/Jugendschöffinnen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen/einer Schöffin verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Schöffen/Schöffinnen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.

Schöffen/Schöffinnen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen/Schöffinnen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen und Schöffinnen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.

In der Beratung mit den Berufsrichtern und Berufsrichterinnen müssen Schöffen/Schöffinnen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten, wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffenamtes  richten ihre Bewerbung bis zum 31. Januar 2018 an das Jugendamt des Landkreises Barnim, Telefon: 03334 214 1202, E-Mail: jugendamt@kvbarnim.de.  Die notwendigen Bewerbungsunterlagen für das Jugendschöffenamt im Landkreis Barnim werden per E-Mail oder postalisch an alle Interessierten zugeschickt.

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