Person in Schiff gestürzt, Höhenretter Einsatz

#Düsseldorf (ots) – Samstag, 20. Januar 2018, 08.30 Uhr, Person in Schiff gestürzt, Fringsstraße, Hafen.

Um 08:30 wurde die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf über einen Absturz einer Person bei Verladetätigkeiten in ein Schiff im Hafen Düsseldorf informiert.

Sofort schickte der Leitstellendisponent Einsatzkräfte der Feuerwehr und des städtischen Rettungsdienstes, der zuständigen Feuerwache Hüttenstraße zum Unglücksort. Die ersten Einsatzkräfte fanden eine Person vor, die in den Laderaum eines Schiffes gestürzt war und sich den Fuß verletzte, sodass sie rettungsdienstlich versorgt werden musste und in ein Krankenhaus befördert werden musste.

Die Person muste aus dem Laderaum des Schiffes mittels einer Trage gerettet werden, aus diesem Grunde hier die Höhenretter zum Einsatz kamen. Über die Drehleiter wurde eine Schleifkorbtrage mittes Leinen und Seile in den Laderaum abgeseilt. So konnte die Person schonend an Land verbracht werden und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Brand in Lebenmittelmarkt

#Krefeld (ots) – Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr Krefeld zu einem Brand in einem Lebensmittelmarkt an der Straße Lehmheide gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war von außen Feuerschein sichtbar und der Verkaufsraum verraucht. In einem Lagerraum auf der Rückseite des Gebäudes brannten mehrere beladene Gitterrollwagen. Der Brand wurde von zwei Seiten bekämpft und konnte zügig gelöscht werden.

Im Einsatz waren die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Fischeln.

Sturmtief Frederike beschäftigt die Feuerwehr bis in die Abendstunden

#Gelsenkirchen (ots) – 19.01.2018 –  Um 20 Uhr ist der letzte sturmbedingte Einsatz abgearbeitet worden und alle Einsatzkräfte in Ihre Wachen zurückgekehrt. Durch das Sturmtief Frederike kam es in Gelsenkirchen zu insgesamt 303 Einsätzen, davon sind Donnerstag 288 Einsätze und Freitag nochmals 15 weitere Einsätze gemeldet worden. An diesen Einsätzen waren 338 Einsatzkräfte beteiligt. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sind hierbei von den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt, Buer-Mitte und Ueckendorf sowie durch das THW und Einsatzkräften mit Drehleiterfahrzeugen aus der Stadt Coesfeld und Hamm unterstützt worden. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen.

Heftiger Schneefall beschert der Feuerwehr Hamburg zahlreiche Einsätze – 18 Menschen werden verletzt

#Hamburg (ots) – Hamburg gesamtes Stadtgebiet, Notfälle (NOTF) und Droht zu fallen (DRZF) 18.01.2018, 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Das Orkantief Friederike bescherte Hamburg viel Schnee. Seit dem Morgen fielen in kurzer Zeit ca. 10 cm Schnee, der bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt auf Straßen und Gehwegen liegen blieb. Da der Schnee nass und schwer war, wurde er so gerade für Nadelbäume zu einem extremen, zusätzlichen Gewicht. Dicke Äste und sogar ganze Bäume brachen unter der Schneelast und verursachten Gefahrenstellen im gesamten hamburgischen Stadtgebiet. Über 110 Einsätze mit dem Stichwort “Droht zu fallen” mussten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren seit 10:00 Uhr bewältigen. Zeitweise waren 13 Freiwillige Wehren zur gleichen Zeit im Einsatz. Gerätewagen, Löschfahrzeuge und Hubrettungsfahrzeuge waren im Dauereinsatz, um Gefahrenstellen für Hamburgs Bürgerinnen und Bürger zu beseitigen. Durch schneeglatte Straßen und Gehwege kam es zu mehreren Straßenunfällen, bei denen insgesamt 18 Personen verletzt wurden. Schulterverletzungen, Frakturen an Beinen und Kopfplatzwunden mussten durch Notfallsanitäter der Feuerwehr versorgt werden. Im Stadtpark wurde ein 18-jähriger Schüler durch einen aus etwa 10 Meter Höhe herabstürzenden ca. 30 cm dicken Ast lebensgefährlich am Kopf verletzt. Er wurde vor Ort durch Kräfte der Feuerwehr versorgt und notarztbegleitet in ein Krankenhaus der Maximalversorgung befördert. Die Rettungsleitstelle wurde personell verstärkt, um einem zu erwartenden, erhöhten Notrufaufkommen gerecht zu werden. In der Spitze gingen gut 180 Notrufe pro Stunde über die 112 in der Leitstelle ein.

Die Feuerwehr Hamburg empfiehlt ausdrücklich, dass Wälder und Gehölze aktuell gemieden werden. Auf Grund der Schneelast können auch dicke Äste und Bäume unvorhergesehen brechen und Menschen verletzten.

Zwischenbilanz der Feuerwehr Gelsenkirchen nach dem Durchzug von Sturm “Friederike”. – Rund 270 sturmbedingte Einsätze bis zum Nachmittag.

#Gelsenkirchen (ots) – Der angekündigte Sturm “Frederike” hat, seit den Mittagsstunden, auch das Stadtgebiet von Gelsenkirchen erreicht. Mit Orkanböen, die zeitweise Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern in der Stunde erreichten, zog er von Westen her über Gelsenkirchen hinweg. Die bisherige Bilanz der Feuerwehr Gelsenkirchen fällt recht positiv aus, wenn man in dem Zusammenhang von “positiv” reden kann. Stand 16:00 Uhr, waren rund 270 sturmbedingte Einsätze verzeichnet worden. Das Positive daran ist die Tatsache, dass keine Person zu Schaden gekommen ist, sondern “nur” Sachschäden entstanden sind. Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und Teile von Dächern oder Fassaden, waren dabei die Hauptgründe für die Einsätze. Es kam zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Straßen- sowie Personennahverkehr. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerk und von den Gelsendiensten im Einsatz. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnten so gut Zweidrittel der Einsätze abgearbeitet werden. Aus Sicherheitsgründen, werden die Aufräumarbeiten am morgigen Freitag nach Tagesanbruch fortgesetzt. Hierzu wurde überörtliche Unterstützung über die Bezirksregierung Münster angefordert. Die Feuerwehr Gelsenkirchen möchte an dieser Stelle aber noch einmal eindringlich darauf hinweisen, dass auch in den nächsten Tagen noch abgebrochen oder angelöste Äste und Fassadenteile herabstürzen können. Bitte meiden Sie aus diesem Grund auch weiterhin Parkanlagen und Wälder und bewegen Sie sich mit der gebotenen Vorsicht im Freien.

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