Zwei neue Cabrio-Busse für Stadtrundfahrten

Bahn-Tochter BEX reagiert jetzt mit zwei neuen Bussen auf steigende Nachfrage • International aufgestellt: Sprachanlage für 22 Sprachen

Immer mehr Touristen kommen nach Berlin. Die komfortabelste Möglichkeit, so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich in kürzester Zeit zu sehen: Eine Fahrt mit dem Sightseeing-Bus. Die Bahn-Tochter BEX reagiert jetzt mit zwei neuen Bussen auf die steigende Nachfrage, damit besitzt BEX jetzt neun Sightseeing-Busse.
Mit seinen drei Poolpartnern fährt die Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH, kurz BEX, jährlich rund 450.000 in- und ausländische Touristen durch Berlin und Umgebung. Die Busse der City Circle Tour gehören dabei schon zum Stadtbild. Jetzt sind es zwei mehr.

“Wir freuen uns sehr, unseren Fahrgästen mit den neuen und modernen Cabrio-Bussen noch mehr Komfort bieten zu können. Außerdem rüsten wir uns für die Zukunft im boomenden Berlin mit diesen Bussen, die über den höchsten Euro 6 Umweltstandard verfügen,” freut sich Jörg Schaube, BEX-
Geschäftsführer.
Bevor die Busse die Hauptstadt-Highlights anfahren, wurden die beiden Fahrzeuge des spanischen Unternehmens UNVI auf MAN Basis, in denen 74 Fahrgäste, größtenteils unter freiem Himmel, sitzen können, auf dem Betriebshof einsatztauglich gemacht.

Sprachkurs für Busse
Hier wurden sie in den letzten Tagen für die internationalen Gäste fit gemacht: “Wir kümmerten uns nach der Übergabe vor allem um den Einbau der Sprachanlage, über die die Erklärungen der Sehenswürdigkeiten in 22 Sprachen erfolgt. Die Verkabelung hierfür wurde bereits in Spanien vorgenommen. Wir haben noch die Bordrechner mit Festplatte und die Sitzplatzmodule eingebaut, mit denen die jeweilige Sprache gewählt wird”, so Peter Stimmig, Betriebsleiter bei BEX”.

Deutsche Bahn zieht erste positive Bilanz

Einen Monat nach Start der Strecke Berlin–München: Deutsche Bahn zieht erste positive Bilanz

 

 

 

 

Fahrgastzahl mehr als verdoppelt • Betriebliche Qualität stabil

Die Deutsche Bahn (DB) zieht einen Monat nach Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke Berlin–München eine erste positive Bilanz: Mehr Reisende konnten gewonnen werden, die betriebliche Qualität ist nach den anfänglichen Schwierigkeiten stabil.

„Dass wir bereits in den ersten vier Wochen so viele Kunden von der neuen Verbindung überzeugen konnten, freut mich sehr“, sagt Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands DB Fernverkehr. „Die betriebliche Qualität auf der neuen Strecke lag oft auf höherem Niveau als im Bundesdurchschnitt und erreichte teilweise Spitzenwerte bei der Pünktlichkeit von über 90 Prozent.“

In den ersten vier Wochen waren 2,4 Mal so viele Fahrgäste zwischen Berlin und München in den Zügen unterwegs wie im Vorjahreszeitraum. Die DB rechnet mit einer dauerhaften Verdopplung der Reisendenzahlen auf der neuen Strecke von 1,8 Millionen im Jahr 2017 auf 3,6 Millionen im Jahr 2018.

Die DB konnte den Betrieb nach den anfänglichen technischen Schwierigkeiten sowie den Folgen des Wintereinbruchs unmittelbar zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember von Tag zu Tag deutlich stabilisieren. Mit zahlreichen Sonderschichten in den Werken hat die DB die Winterschäden und die einzelnen ETCS-Störungen an den Fahrzeugen beseitigt. Die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Zugsicherungssystem ETCS wurden gemeinsam mit dem Hersteller Alstom behoben.

Modernisierung des Stellwerks Marienfelde: Veränderungen an den Bahnübergängen Buckower Chaussee und Bahnhofstraße

Alle Verkehrsteilnehmer können die Bahnübergänge weiterhin nutzen • Bauarbeiten führen jedoch zu vorübergehenden Einschränkungen 

Aufgrund der laufenden Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Modernisierung des Stellwerks Marienfelde wird es in folgenden Zeiträumen an den Bahnübergängen Buckower Chaussee (Marienfelde) und Bahnhofstraße (Lichtenrade) zu geringfügigen Einschränkungen für den Straßenverkehr kommen:

Bahnübergang Bahnhofstraße:
Montag, 8. Januar 2018 – Freitag, 19. Januar 2018

Bahnübergang Buckower Chaussee:
Montag, 22. Januar 2018 – Freitag, 2. Februar 2018

Die Bahnübergänge bleiben zwar für alle Verkehrsteilnehmer offen, allerdings kann es durch Fahrspurverengungen und Aufstellung zusätzlicher Ampeln zu Auswirkungen auf den Verkehrsfluss kommen.

Ziel der Bauarbeiten ist die Anpassung der Schrankenanlagen an die neue Technik des modernisierten elektronischen Stellwerks Marienfelde.

Bahnhof Berlin Zoo bleibt für den Regional- und Fernverkehr weiterhin gesperrt

Brand hat Kommunikations- und Stromkabel zerstört • Reparaturarbeiten werden längere Zeit dauern

Der Brand in einem Technikraum im Bahnhof Zoo am Silvestertag hat große Schäden angerichtet. Bei der Begutachtung der Anlagen durch Fachleute, hat sich gezeigt, dass diverse Kabel durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das betrifft u.a. die Stromversorgung der Regional- und Fernverkehrsbahnsteige, als auch die Zugzielanzeiger und die Lautsprecheranlage im Bahnhof Zoo.

Erst mit einem Maßnahmenplan, der derzeit noch erstellt wird, kann eine verlässliche Aussage getroffen werden, wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden. Es wird versucht eine zwischenzeitliche Lösung zu erarbeiteten, um in einigen Wochen wieder den Regional- und Fernverkehr im Bahnhof Zoo halten zu lassen. Die Züge fahren bis dahin ohne Halt durch den Bahnhof.

Die S-Bahn hält planmäßig im Bahnhof Zoo. Reisende mit Fahrziel Bahnhof Zoo werden gebeten im Bahnhof Charlottenburg bzw. im Hauptbahnhof in die S-Bahn umzusteigen.

Ab sofort besteht ein alternativer Halt der Züge der Linie RE 2 (ODEG) in Berlin-Charlottenburg. Gleiches gilt bis auf Weiteres für alle Züge der Linie RB 21.

Bei Fahrten mit dem IRE Berlin – Hamburg werden Reisende gebeten die S-Bahn nach Berlin Hauptbahnhof oder dem Bahnhof Berlin-Spandau zu nutzen. Für die Fahrten ist ein S-Bahn-Fahrschein erforderlich.

Detaillierte Informationen zum Zugverkehr unter www.bahn.dewww.bahn.de/liveauskunft, mit dem DB Navigator oder mit der Streckenagenten-App.

Wellness-Wochenende für Nord-Süd Tunnel

S-Bahn-Sperrung zwischen Schöneberg/Südkreuz und Gesundbrunnen • Fahrinfo-Apps bieten Alternativrouten

Mit einem XXL-Instandhaltungsprogramm wird der Nord-Süd-Tunnel der Berliner S-Bahn alljährlich am ersten Januarwochenende für die Herausforderungen des neuen Jahres fit gemacht. Wo sonst bis zu 250 Züge täglich in dichtem Takt die Berliner Innenstadt unterqueren, machen sich Gleisbauer, Techniker und Reinigungskräfte von Freitagabend bis Montagfrüh ans Werk, die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen. Rund 54 Stunden stehen zur Verfügung, um Gleise, Weichen, Stromschienen, Bahnsteige und Aufzüge zu warten. Pünktlich zum Berufsverkehr am Montagmorgen ist die Aktion beendet.

Von Freitag, 5. Januar, 22 Uhr, bis Montag, 8. Januar, 1.30 Uhr, fallen die Züge der Linien S1, S2, S25 und S26 zwischen Schöneberg bzw. Südkreuz/Yorckstraße und Gesundbrunnen aus.

Zur Umfahrung bieten sich die Ringbahnlinien S41/S42 an. Ersatzweise lassen sich die meisten innerstädtischen Ziele gut mit den U-Bahn-Linien U6, U7, U8 und U9 erreichen. Zusätzlich gibt es zwei Ersatzbuslinien. Linie Nord fährt von Gesundbrunnen bis Friedrichstraße. Linie Süd von Friedrichstraße bis Yorckstraße und Schöneberg. Am Sonntag darüber hinaus weiter bis Südkreuz.

Individuelle Fahrtalternativen bieten die Fahrinfo-Apps der DB, S-Bahn Berlin und des VBB. Alle Detailinformationen zu den geänderten Linienführungen und den Fahrplänen gibt es unter s-bahn-berlin.de.

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