24-Jähriger nach Masturbation vor zwei jungen Frauen im ICE festgenommen

#Potsdam (ots) – In der Nacht von Montag zu Dienstag manipulierte ein 24-Jähriger in einem ICE vor zwei jungen Frauen an seinem Geschlechtsteil. Bundespolizisten nahmen den Mann am Potsdamer Hauptbahnhof fest.

Gegen Mitternacht waren zwei 18-Jährige aus Bergisch Gladbach mit dem ICE 948 auf dem Weg von Berlin nach Köln, als sich ihnen im Zug ein unbekannter Mann näherte. Der 24-jährige Deutsche stellte sich dicht vor die beiden jungen Frauen und begann mit seiner Hand in der Hose an seinem Geschlechtsteil zu manipulieren, ohne es dabei zu entblößen. Als sich die Frauen von dem Mann aus Wedemark abwandten, setzte dieser seinen Weg im Zug fort. Die beiden jungen Deutschen informierten anschließend die Zugbegleiterin über den Vorfall. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den 24-Jährigen kurz darauf beim Halt am Potsdamer Hauptbahnhof fest und nahmen ihn zur weiteren Bearbeitung mit zur Dienststelle.

Die Beamten leiteten gegen den bereits polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ein. Darüber hinaus muss er sich wegen Erschleichens von Leistungen verantworten, da er den ICE ohne gültigen Fahrausweis nutze. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entließen Bundespolizisten den Tatverdächtigen auf freien Fuß.

Angriff auf Bahnmitarbeiter am S-Bahnhof Schichauweg

#Berlin – Tempelhof-Schöneberg (ots) – Sonntagmorgen griff ein 26-Jähriger zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn an, nachdem diese ihn schlafend in einer S-Bahn antrafen und aus der Bahn gebeten hatten.

Gegen 9:25 Uhr fiel den Bahnmitarbeitern ein schlafender junger Mann mit Farbanhaftungen an den Händen in einer Bahn der Linie S2 ins Auge. Das Sicherheitspersonal bat den 26-jährigen Deutschen am Bahnhof Schichauweg schließlich aus dem Zug. Auf dem Bahnsteig griff der Marienfelder die beiden Männer im Alter von 56 und 57 Jahren unvermittelt an, schlug einem mit der Faust ins Gesicht und trat dem anderen mit dem Fuß gegen den Oberschenkel. Den beiden Bahnmitarbeitern gelang es, den Angreifer an seiner Flucht zu hindern und bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei festzuhalten. Währenddessen beleidigte der junge Mann die Bahnmitarbeiter und drohte ihnen mit den Worten “Ich bringe Euch um”. Durch die Angriffe ging die Brille eines Bahnmitarbeiters zu Bruch.

Bundespolizisten nahmen den alkoholisierten 26-Jährigen fest und stellten eine Spraydose sicher, die dem Angreifer im Gerangel mit den Bahnmitarbeitern aus der Jackentasche fiel. Nachdem die Beamten die Identität des 26-Jährigen erst durch Vorlage seines Personalausweises an seiner Wohnanschrift zweifelsfrei klären konnten, entließen sie ihn dort nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen. Der bereits umfänglich polizeilich in Erscheinung getretene Mann aus Marienfelde muss sich nun erneut wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung verantworten.

Frau in S-Bahn sexuell belästigt und geschlagen

#Berlin – Treptow-Köpenick (ots) – In der Nacht von Samstag zu Sonntag belästigte ein Unbekannter in der S-Bahn eine Frau sexuell und schlug ihr anschließend mehrfach ins Gesicht.

Am Samstagabend befand sich die 35-jährige Deutsche gegen 23:10 Uhr in einer S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Treptower Park, als sich ihr ein unbekannter Mann näherte. Der Unbekannte küsste sie im Gesicht und berührte sie unsittlich am Gesäß, am Unterschenkel und an der Brust. Als sich die gebürtige Pritzwalkerin gegen die Handlungen des Mannes zur Wehr setzte, schlug ihr der Unbekannte mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Nachdem zwei Zeugen auf das Geschehen aufmerksam wurden und einschritten, ergriff der Tatverdächtige am S-Bahnhof Treptower Park die Flucht. Die beiden Zeugen alarmierten die Polizei und warteten am Bahnhof Plänterwald gemeinsam mit der Geschädigten auf die Beamten. Die Frau erlitt durch den Angriff sichtbare Schwellungen und Rötungen im Gesicht. Rettungskräfte versorgten sie noch vor Ort.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Tatverdächtigen verliefen ohne Erfolg. Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung gegen Unbekannt ein.

Mit mehr als einem Kilogramm Drogen in der Regionalbahn unterwegs

Eberswalde (ots) – Am Sonntagmittag nahmen Bundespolizisten in einem Zug nach Angermünde einen Mann vorläufig fest, der ca. 1,1 Kilogramm Marihuana im Gepäck hatte.

Foto: Bundespolizeidirektion Berlin

Gegen 13:25 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 31-jährigen Reisenden in einem RE 3 zwischen Eberswalde und Angermünde. Bereits als die Polizeibeamten das Zugabteil betraten, verhielt sich der Mann aus Algerien auffällig nervös. Bei der Kontrolle des Rucksackes kam ein Päckchen mit ca. 1,1 Kilogramm Marihuana zum Vorschein. Die Bundespolizisten nahmen den Algerier daraufhin mit zur Dienststelle, leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein und stellten die aufgefundenen Betäubungsmittel sicher. Der Mann verfügt über eine gültige Aufenthaltserlaubnis. Die Beamten informierten die zuständige Ausländerbehörde in Mecklenburg-Vorpommern über den Vorfall.

Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen konnte der polizeibekannte 31-Jährige seine Reise fortsetzen.

Die weiteren Ermittlungen wurden zuständigkeitshalber an die Brandenburger Polizei abgegeben.

Einsatz Sprengstoffspürhund: Herrenloser Koffer im Zug

#Halberstadt (ots) – Am Freitag, dem 12. Januar 2018, um 22.05 Uhr kam es erneut zu einem Einsatz der Bundespolizei aufgrund eines herrenlosen Gepäckstücks: Ein Mitarbeiter des Harz-Elbe-Express informierte die Bundespolizei, dass sich in einem Zug, der zuvor von Goslar nach Halberstadt gefahren ist, ein schwarzer Stoffkoffer zwischen zwei Sitzreihen befindet. Der Harz-Elbe-Express stand zu diesem Zeitpunkt auf Gleis 5 des Halberstädter Hauptbahnhofes. Eine Streife begab sich zum Ereignisort. Da kein Eigentümer ermittelt werden konnte, wurde sowohl der Zug, als auch der betroffene Bahnsteig geräumt und ein Sprengstoffspürhund der Bundespolizei eingesetzt. Erst nachdem der Diensthund am Koffer und im Waggon kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten zeigte, konnte Entwarnung gegeben werden. Die Bundespolizisten öffneten den Koffer und fanden persönliche Reiseutensilien vor. Einen Hinweis auf den Eigentümer gab es nicht. Der Koffer wurde sichergestellt und der zuvor geräumte Bereich konnte wieder freigegeben werden. Durch die polizeilichen Maßnahmen erhielt ein Zug 33 Minuten Verspätung. Da dies in den vergangenen sechs Monaten bereits der siebente Vorfall dieser Art im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Magdeburg war, appelliert die Bundespolizei erneut an alle Fahrgäste, das eigene Reisegepäck immer im Blick zu behalten, bei sich zu führen und ganz besonders darauf zu achten. Neben einem möglichen Gepäckdiebstahl kann es sonst auch zu einem großen Polizeieinsatz mit erheblichen Auswirkungen unter finanzieller Regressnahme des Verursachers kommen.

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