35-Jähriger wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung vorläufig festgenommen

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung nahmen Beamte des zuständigen Abschnittes in Marzahn einen 35-Jährigen Mann fest, der in dem dringenden Verdacht steht, seine anderthalbjährige Tochter misshandelt zu haben. Das kleine Mädchen kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, derzeit besteht keine akute Lebensgefahr.

Die Ermittlungen bei dem für Fälle der Kindesmisshandlung zuständigen Fachkommissariat des Landeskriminalamtes dauern an. Ob der Mann einem Haftrichter vorgeführt wird, hängt vom weiteren Verlauf der Ermittlungen ab.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich gestern Abend in Wilhelmstadt ereignete. Ein 53-jähriger Fahrer eines BMW fuhr in der Heerstraße, von der Wilhelmstraße aus kommend in Richtung Magistratsweg. Hierbei geriet der Mann mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem entgegenkommenden Mercedes eines 25-Jährigen. Dieser und sein 27-jähriger Beifahrer erlitten bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen und kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der BMW-Fahrer wurde bei dem Aufprall leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Bei ihm bestand der Verdacht, dass er Alkohol getrunken hatte, daher wurde sein Führerschein beschlagnahmt und bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Wegen der Rettungsarbeiten war die Heerstraße zwischen der Sand- und Wilhelmstraße für knapp eine Stunde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Geschäfte überfallen

Unbekannte Räuber haben gestern Abend und in der vergangenen Nacht eine Tankstelle in Niederschöneweide sowie ein Fastfood-Restaurant in Staaken überfallen.

 

Nach bisherigen Ermittlungen betraten gegen 19.35 Uhr vier Maskierte, die ein Messer und einen Schlagstock bei sich hatten, den Verkaufsraum der Tankstelle in der Köpenicker Landstraße. Dort hielten sich zum Tatzeitpunkt die 35-jährige Angestellte sowie ein 59-jähriger Kunde auf. Die Täter stießen zunächst den Kunden auf den Boden und bedrohten die Angestellte mit den beiden Waffen. Als das Quartett Zigaretten und Geld an sich genommen hatte, flüchtete es mit der Beute in Richtung Güldenhofer Ufer. Sowohl die Mitarbeiterin als auch der Kunde blieben unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 führt die Ermittlungen wegen schweren Raubes.

 

In der Heerstraße bedrohten Aussagen zufolge zwei Maskierte gegen 1 Uhr den 23-jährigen Mitarbeiter sowie den 29-jährigen Manager eines Fastfood-Restaurants mit einer Machete und einem Messer. Das Duo erzwang die Herausgabe von Geld und flüchtete anschließend mit der Beute in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiter blieben unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 führt hier die weiteren Ermittlungen.

Von Fahrbahn abgekommen und gegen Lichtmast geprallt

Schwere Verletzungen erlitt ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Adlershof. Der 58-jährige Fahrer eines Fiat fuhr in der Rudower Chaussee in Richtung Newtonstraße. Gegen 19.30 Uhr verlor der Mann aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Lichtmast. Von Zeugen alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der beschädigte Lichtmast musste von einer Firma gesichert werden.

Bei Streit zugestochen

Bei einem Streit um Drogen haben zwei Männer sich gestern Abend in einem Mehrfamilienhaus in Hellersdorf geschlagen und verletzt. Nach Zeugenaussagen schlug gegen 19.30 Uhr einer der beiden Männer gewaltsam gegen die Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Peter-Edel-Straße. Nachdem ein Mieter dem Randalierer die Haustür geöffnet hatte, begab sich der Mann zur Wohnungstür seines 21-jährigen Widersachers. Nach einem Streit sollen beide Männer mit Messern aufeinander eingestochen und sich verletzt haben. Der 26-Jährige sprühte zudem seinem Kontrahenten Reizgas ins Gesicht. Ein Mieter im Alter von 50 Jahren ging dazwischen und schob eine Leiter zwischen beide Streithähne. Hierauf soll sich der 21-Jährige in seine Wohnung zurückgezogen haben. Alarmierte Polizisten des Polizeiabschnitts 63 fanden bei ihm in der Wohnung Drogen und verständigten zunächst die Berliner Feuerwehr, die beide Männer in Krankenhäuser brachte. Während der 21-Jährige nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen durfte, verblieb der 26-Jährige stationär. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6 ermittelt nun wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung sowie wegen des Verdachts des Drogenhandels.

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