Stellungnahme des SV Babelsberg 03 zum Urteil des FLB-Sportgerichts vom 12. Juli 2018

Am 12. Juli 2018 fällte das Sportgericht des Fußball-Landesverbands Brandenburg
wegen der Vorkommnisse beim Landespokalfinale am 21. Mai 2018 in Potsdam ein
Urteil gegen unseren Verein. Im Rahmen des Finals wurden von einigen wenigen Zuschauern
Fackeln und Rauchbomben gezündet sowie nach Abpfiff des Spiels u.a. Bengalos
und Böller auf das Spielfeld sowie in Richtung des Gästeblocks geworfen. Neben
einer Geldstrafe wurde unser Verein zum Ausschluss vom Landespokal in der kommenden
Saison 2018/19 verurteilt. Insbesondere den letztgenannten Aspekt des Urteils
halten wir für überzogen und werden daher Berufung gegen das Urteil einlegen.
Es ist von uns unbestritten, dass es die im Urteil dargestellten Vorgänge
gab und wir haben dies in jeder Hinsicht bedauert, uns entschuldigt
und insbesondere folgende Konsequenzen gezogen:
– Ermittlung von Tätern und Einleitung entsprechender Verfahren;
– interne Aufarbeitung der Vorgänge mit sämtlichen Teilen der Fanszene;
– andauernde Erarbeitung eines Fanszenen-internen Verhaltenskodex,
der insbesondere innerhalb der Fanszene dafür sorgen
soll, derartige Vorgänge zukünftig zu unterbinden.

Auch vor diesem Hintergrund sowie in Anbetracht der Auswirkungen
des Urteils auf unseren Verein, unsere Mannschaft und die Fans können
wir die Entscheidung des Sportgerichts nicht akzeptieren.
Wir hoffen, dass das Verhalten unseres Vereins vor und nach den klar
zu verurteilenden Vorgängen angemessen berücksichtigt wird und
dementsprechend in zweiter Instanz insbesondere die Strafzumessung
revidiert und ein angemessenes Urteil getroffen wird.

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