Sportbeigeordnete stellt Förderbericht für 2017 vor

Weitere Investitionen sowie Anstieg der Sportfördermittel für 2018 und
2019 geplant

Insgesamt 31960 Potsdamerinnen und Potsdamer waren im Jahr 2017 in 164
Sportvereinen organisiert. „Damit hält das erfreuliche
Mitgliederwachstum, das die Sportvereine in unserer Stadt seit mehreren
Jahren verzeichnen, weiter an“, sagte die Beigeordnete für Bildung,
Kultur und Sport, Noosha Aubel, bei der Vorstellung des
Sportförderberichts für 2017 heute. „Besonders erfreulich ist dabei
der Anstieg der Mitgliedschaften im Kinder- und Jugendbereich, der mehr
als zwei Drittel des Gesamtwachstums ausmacht – ein Zeichen für eine
effektive und erfolgreiche Förderstrategie der Landeshauptstadt
Potsdam.“ Von den 31960 Sportlerinnen und Sportlern (+1357 gegenüber
dem Vorjahr) waren 11341 Kinder und Jugendliche (+950).

Die finanzielle Sportförderung der Landeshauptstadt Potsdam betrug 2017
fast 313 000 Euro, die überwiegend in die Kinder- und Jugendarbeit
flossen. Gefördert wurden unter anderem Bezuschussungen von
Übungsleitern und Landesstützpunkttrainern, Veranstaltungen,
Ferienprogramme, Fahrtkostenzuschüsse, allgemeine Jugendarbeit oder der
Sportaustausch mit Partnerstädten.

Mit insgesamt 107 000 Euro Sportstadtmitteln wurden darüber hinaus
Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung wie das Internationale
Frauenfußball-Hallenturnier, der Potsdamer Kanalsprint, der Pro Potsdam
Schlösserlauf, der rbb-Lauf, das Internationale Stabhochsprungmeeting,
das Internationale Kugelstoßmeeting und der Familiensporttag gefördert.

Potsdams Erstliga-Mannschaften konnten ebenfalls von den
Sportstadtmitteln profitieren, insgesamt in einer Höhe von 93 000 Euro.
Für Sachaufwendungen an Stadien stellte der Bereich Schule und Sport der
Landeshauptstadt Potsdam 2017 zudem insgesamt 435 000 Euro zur
Verfügung, für Integrationsmittel 100 000 Euro und für Personalkosten
knapp 270 000 Euro.

„Genauso wichtig wie die Unterstützung der Vereinsarbeit sind
Investitionen in die Infrastruktur. Denn gut ausgestattete Sportanlagen
sorgen dafür, dass Vereinssportlerinnen und -sportler aller
Altersgruppen beste Bedingungen vorfinden, um ihrer Leidenschaft mit
Freude und Erfolg nachzugehen“, so die Beigeordnete. Aubel verwies in
diesem Zusammenhang auf Investitionen des Kommunalen Immobilien Service,
der Luftschiffhafen GmbH und der Bäderlandschaft Potsdam. So fielen ins
Jahr 2017 die Fertigstellung des Sport- und Freizeitbades blu sowie der
Vier-Feld-Sporthalle der Leonardo-da-Vinci-Schule im Bornstedter Feld
und der sanierten und erweiterten Turnhalle des Leibniz-Gymnasiums.
Gleichzeitig konnten drei weitere Vorhaben für Sportanlagen angestoßen
worden, sechs weitere Neubau-, Sanierungs- oder Erweiterungsprojekte
waren in Arbeit.

„Der Bedarf an Sportflächen in der wachsenden Stadt ist dennoch nicht
vollständig gedeckt. Insbesondere im Fußball bleibt er hoch. Wir werden
deshalb auch in diesem Jahr wieder viel Geld in die Hand nehmen, um den
organisierten Vereinssport nach Kräften zu unterstützen“, so Aubel.
Für 1,87 Millionen Euro (davon 890 000 Euro KIP-Mittel) wird ein
neuer Kunstrasenplatz im Potsdamer Norden am Lerchensteig entstehen. In
Golm wird ein Fußball-Kleinspielfeld errichtet. Investiert wird außerdem
in die Fußballplätze in der Drewitzer Straße (Kunstrasen) und des FSV
Babelsberg 74 (Kunstrasen und Flutlicht).

Im Rahmen des Schulentwicklungsplanes 2014-2020 werden darüber hinaus
auch in den nächsten Jahren neue Hallenkapazitäten geschaffen, von denen
der Vereinssport an den Nachmittagen profitiert. „Bis Ende 2019 werden
es weitere 16 Spielfelder in Sporthallen sein, die saniert oder neu
gebaut werden. Auch das wird die Situation für den Vereinssport in
Potsdam deutlich verbessern“, so Aubel. Die Beigeordnete gab weitere
positive Ausblicke für den Vereinssport: So werden die
Sportfördermittel, die im Zusammenhang mit den Mitgliederzahlen
stehen, in den Jahren 2018 und 2019 erhöht. Damit sollen weitere
Projekte wie Trainingslager oder Ausbildungen oder Geräte und
Übungsleiter unterstützt werden.

Der Sportförderbericht 2017 wird den Stadtverordneten zu ihrer Sitzung
am 11. April vorgelegt.

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