„Sport frei“ auf dem neuen Kunstrasenplatz in der Waldstadt

Moderne Sportanlage des FV Turbine Potsdam 55 e.V. auf altem
Tennenplatz errichtet

Oberbürgermeister Jann Jakobs und die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst, eröffneten den neuen Kunstrasenplatz in der Waldstadt I (Foto: Stefan Schulz)

Oberbürgermeister Jann Jakobs und die Ministerin für Bildung, Jugend
und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst, eröffneten am
Donnerstag, den 21. Juni 2018 den neuen Kunstrasenplatz in der Waldstadt
I. Der Platz wurde auf dem zuvor dort genutzten Tennenplatz neu
angelegt. Er hat eine Gesamtfläche von 7.344m², das sind 108 mal 68
Meter, was zu einer Spielfläche von 100 mal 64 Metern führt.

Damit ist der Platz wettkampfgeeignet. Der neue Belag kann zudem
relativ wetterunabhängig in weit höheren Zeitumfang im Jahresverlauf
genutzt werden. Dadurch ist auf dieser Sportanlage eine deutliche
Verbesserung der Situation gegeben. Die Kunstrasenfläche kann entweder
als ein Großspielfeld oder auch geteilt in zwei Kleinspielfelder genutzt
werden.

Hauptnutzer des Platzes sind der 1. FFC Turbine Potsdam 71 e. V. und
der FV Turbine Potsdam 55 e.V. Es wird Fußball in allen Altersklassen
gespielt, beginnend vom Nachwuchsbereich bis zu den Senioren.

Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Es ist großartig, diesen neuen
Kunstrasenplatz auf der Fläche des alten Hartplatzes in der Waldstadt zu
sehen. Hier werden ganze Generationen von Kickern der beiden Vereine
beste Bedingungen vorfinden. Es zeigt zudem, dass die Modernisierung und
Erweiterung der Sportstätten in Potsdam Schritt hält mit der dynamischen
Entwicklung der Stadt. Das gelingt auch durch die KIP-Förderung des
Landes Brandenburg, für die ich mich hier noch einmal ausdrücklich
bedanken möchte. Ich denke, wir sind uns einig: Das ist wirklich gut
angelegtes Geld.“

Das Gesamtbudget für den Neubau des Platzes lag bei 774.600 Euro, davon
kommen insgesamt 505.950 Euro aus einer Zuwendung zur Förderung von
Sportstätten des Landes Brandenburg gem. Rahmenrichtlinien des
Ministeriums der Finanzen zur Umsetzung des Kommunalen
Infrastrukturprogramms 2016-2019 (KIP-Richtlinien) über das Ministerium
für Bildung, Jugend und Sport für die Jahre 2017 bis 2019. Der
Gesamtzuschuss der Landeshauptstadt Potsdam beträgt 268.650 Euro im
gleichen Zeitraum.

Die Planungen für den Platz begannen im Herbst 2016, der Baustart
erfolgte am 13. September 2017. Zunächst stand der Baumschutz auf dem
Areal im Vordergrund, es wurden mehrere Wurzelsperren gesetzt.
Anschließend erfolgte der Abbruch des vorhandenen Tennenbelages.
Nachdem der Untergrund für den neuen Platz vorbereitet worden war,
konnte der Kunststoffrasen mit einer Sand-Gummi gefüllten Polschicht
eingebaut werden. Im nächsten Schritt wurden noch
Fußball-Spielfeldmarkierung und Bodenhülsen für Tore und Fahnen
eingerichtet. Zum Abschluss erfolgte die Errichtung der Wege auf dem
Areal. Im Mai 2018 waren die Arbeiten abgeschlossen.

Sportanlagen in der Landeshauptstadt
Die Landeshauptstadt Potsdam verfügt derzeit über 67 Sporthallen für
Schulsport und Vereinssport. Um den steigenden Bedarf nach Sportflächen
in einer wachsenden Stadt zu erfüllen, werden im Zuge von Bau- und
Sanierungsmaßnahmen zukünftig 30 neue Hallenfelder entstehen. Sechs
Hallen werden neu gebaut, zehn vorhandene Hallen sollen saniert und
erweitert werden. In der Landeshauptstadt Potsdam gibt es derzeit
insgesamt 53 Freisportanlagen mit einer sportlichen Nutzfläche von
378.000 Quadratmeter für Schul-, Vereins- und sonstigen Sport. Davon
stehen für den Vereinssport insgesamt 146.000 Quadratmeter
wettkampftaugliche Nutzfläche zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es 35
kommunale, öffentlich zugängliche Bolzplätze.

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