Sperrkreis geräumt – Bombe wird entschärft

Sprengmeister Mike Schwitzke beginnt mit der Entschärfung

Der Sperrkreis rund um den Fundort der Weltkriegsbombe in der
Heinrich-Mann-Allee ist geräumt. Um 10:22 Uhr gab Einsatzleiterin Ilona
Hönes den Sperrkreis frei. Sprengmeister Mike Schwitzke vom
Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg wird mit der Arbeit
beginnen und versuchen die Bombe zu entschärfen. Straßenbahnen und Busse
können bis zur offiziellen Entwarnung nicht mehr durch den Sperrkreis
fahren; der S-Bahn- und Bahnverkehr zwischen Potsdam Hauptbahnhof und
Babelsberg ist unterbrochen. Die Straßenbahnen und Busse aus Richtung
Norden fahren nun von und bis zum Hauptbahnhof, im Süden pendelt die
Tram zwischen Bahnhof Rehbrücke und Marie-Juchacz-Straße im
Kirchsteigfeld.

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Herkunft aus dem
Zweiten Weltkrieg wird derzeit in der Landeshauptstadt Potsdam
entschärft. Der Blindgänger, der in einem Meter Tiefe auf dem Areal
des ehemaligen Tramdepots liegt, ist der Weltkriegssprengkörper 191 seit
1990 in der Landeshauptstadt. In dieser Statistik werden Fliegerbomben
ab 100 Kilogramm erfasst. Im Sperrkreis, der 800 Meter rund um den
Fundort der Bombe gezogen ist, befinden sich unter anderem die
Staatskanzlei sowie die mehrere Ministerien, Landesämter und die
Bundespolizei, zwei Pflegeheime, eine Einrichtung des betreuten Wohnen
und zwei Kindertagesstätten. Von den Sperrungen betroffen sind die
Teltower und die Templiner Vorstadt zwischen Friedrich-List-Straße,
Nuthestraße, Horstweg und Albert-Einstein-Straße. Etwa 3000 Menschen
leben im Sperrkreis.

Weitere Information auf www.twitter.com/lh_potsdam und www.potsdam.de

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