SILVER SALON IM POTSDAM MUSEUM: 22. NOVEMBER IM POTSDAM MUSEUM

Heinrich Hintze, Potsdam, Ansicht der Langen Brücke bei Nacht © SPSG

Die am 8. November wegen der Bombenentschärfung abgesagte Veranstaltung ist auf den 22. November verschoben worden:
Innerhalb der beleibten Veranstaltungsreihe Silver Salon | Generation 60+ führt am 22. November, um 14 Uhr Anke Stemmann durch die Ausstellung 
“Mit Akribie ins Bild gesetzt. Malerei und Graphik von Heinrich Hintze (1800-1861)”
Nach dem Rundgang durch die Ausstellung kann man bei Kaffee und Kuchen über seine Eindrücke und Fragen zur Ausstellung mit der Referentin sprechen.
Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte würdigt in Kooperation mit der SPSG den Landschafts- und Architekturmaler Heinrich Hintze erstmals in einer Einzelausstellung. Mit knapp 80 Objekten wird seine Malerei in den verschiedensten Gattungen vorgestellt. Ölgemälde, Aquarelle und Lithografien sind ebenso zu sehen wie hochwertige Porzellanmalerei. Hintze hatte als 14 jähriger 1814 bei KPM als Malerlehrling seine Laufbahn begonnen. Nach sechsjähriger Ausbildung entschloss er sich dazu freiberuflich als Maler tätig zu sein. Er unternahm zahlreiche Reisen. Sie führten ihn nach Mecklenburg, Salzburg und Tirol, aber auch nach Schlesien und an den Rhein. Die von diesen Reisen mitgebrachten Skizzen setzte er mit größter Sorgfalt in Gemälde und Aquarelle um. Darstellung mittelalterlicher Bauwerke fanden anschließend ebenso das Interesse des Königs Friedrich Wilhelm III. wie Hintzes Ansichten von Berliner Straßen und Plätzen. Auch Potsdam und seine Umgebung hielt Hintze in zahlreichen Darstellungen fest. Landschaftsausblicke waren für ihn dabei ebenso von Bedeutung wie die Architektur der Schlösser und ihrer Gärten. Da viele der gezeigten Ansichten so heute nicht mehr erhalten sind, bilden Hintzes Werke einen wichtigen Aspekt des historischen Gedächtnisses ab.
 

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