“Sie star­ben im Dienst für un­ser Land”

Einweihung Gedenkstelle für die im Dienst ums Leben gekommenen Beschäftigten desBMI und seiner Behörden

Bundesinnenminister de Maizière bei der Einweihung der Gedenkstelle für die im Dienst ums Leben gekommenen Beschäftigten des BMI und seiner Behörden (Quelle: Henning Schacht)

Bundesminister Dr. Thomas de Maizière hat heute im Beisein von Angehörigen der im Dienst ums Leben gekommenen Beschäftigten des Bundesinnenministeriums und der ihm nachgeordneten Behörden gedacht.

“Das Gedenkobjekt erinnert uns daran, dass eine Gesellschaft nur zusammenhalten kann, wenn es Menschen gibt, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere einzusetzen, selbst dann, wenn es ihr eigenes Leben gefährdet”, sagte der Minister. “Wir haben bewusst diesen Ort außen am Zaun des neuen Bundesinnenministeriums gewählt, damit alle, die hier arbeiten, aber auch alle, die außen an unserem Gebäude vorbeigehen, diese Tafeln jeden Tag sehen können und denjenigen, die im Dienst für unser Land ihr Leben verloren haben, nicht nur ein würdiges, sondern auch ein für jeden sichtbares Andenken bewahrt wird.”

Über die Gedenkstelle

Das Gedenkobjekt besteht aus drei in den Zaun des BMI-Neubaus eingefügten Stelen, auf denen unter dem Schriftzug ‘Sie starben im Dienst für unser Land’ Name, Geburts- und Todesdatum der Verstorbenen eingraviert sind. Angefertigt wurde es von der Kunstgießerei Flierl aus Berlin-Weißensee.

Gedenkstelle für die im Dienst ums Leben gekommenen Beschäftigten des BMI und seiner Behörden (Quelle: BMI)

Bei den 75 Betroffenen handelt es sich um 50 Angehörige der Bundespolizei beziehungsweise des ehemaligen Bundesgrenzschutzes, 20 Mitarbeiter/innen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) und 5 Beamte des Bundeskriminalamts einschließlich zu diesen Behörden abgeordneter Landesbedienstete. 19 der 75 Todesfälle ereigneten sich im Auslandseinsatz in Bosnien, Mazedonien, Russland, Afghanistan und im Irak.

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