„Die Unsichtbaren“ – Foto-Ausstellung über obdachlose Menschen kehrt nach Berlin zurück und ist zehn Tage am Potsdamer Platz zu sehen

Eröffnung am 19. April 2016 anlässlich der 7. Berliner Stiftungswoche • Eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Fotografien • zu sehen bis 29. April 2016

Die Deutsche Bahn Stiftung holt ihre Foto-Ausstellung „Die Unsichtbaren“ ein letztes Mal in den Entstehungsort Berlin zurück.
Anlass ist die 7. Berliner Stiftungswoche: Vom 19. bis 29. April 2016 sind 25 großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien und persönliche Geschichten über wohnungslose Menschen am Bahnhof S+U Potsdamer Platz zu sehen (Ausgang Nord/Leipziger Straße zur DB-Konzernzentrale/Sony Center). Die Schau fördert die Sensibilität für Wohnungslose und macht auf die individuellen Schicksale aufmerksam.Rund 330.000 Menschen leben Schätzungen zufolge in Deutschland auf der Straße, gesellschaftlich gemieden und „unsichtbar“. Wer sind sie? Warum sind sie auf der Straße gelandet? Was bedeutet es, obdachlos zu sein? Der Fotograf Reto Klar und die Autorin Uta Keseling wollten Antworten suchen – bei den Betroffenen selbst und begleiteten in der Bahnhofsmission am Berliner Bahnhof Zoo über mehrere Wochen deren Alltag. Der kleine Heizungskeller wurde zum Fotostudio umfunktioniert; es entstanden insgesamt 52 Foto-Porträts von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen kein Zuhause mehr haben.Die hieraus entwickelte Ausstellung „Die Unsichtbaren“ ist seit November 2014 in Deutschlands großen Bahnhöfen auf Tour. Nach dem Auftakt am Berliner Hauptbahnhof Ende 2014 wurden die Bilder und Geschichten an 15 Stationen gezeigt, unter anderem in Frankfurt/Main, Görlitz, Essen, Mannheim, Hamburg und Leipzig und hatte mehrere tausend Besucher. Die letzte Station wird dann München sein (12. bis 23. Mai 2016).

Parallel zur Ausstellung ist der Bildband „Unsichtbar. Vom Leben auf der Straße“ erschienen, dessen Reinerlös den bundesweiten Bahnhofsmissionen zugutekommt. Mehr unter http://unsichtbar.morgenpost.de/

Die Deutsche Bahn Stiftung engagiert sich in Berlin intensiv für obdachlose Menschen und unterstützt das lokale Hilfe-Netzwerk unter anderem mit einer Ambulanz für Wohnungslose in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs und mit den ‚Mobilen Einzelfallhelfern‘, die sich gezielt um Obdachlose kümmern, die allein nicht in der Lage sind, Hilfsangebote aufzusuchen.

Hinweis für Redaktionen: Bilder der Ausstellungsreihe stehen in der Mediathek der Deutschen Bahn unter mediathek.deutschebahn.com unter dem Stichwort „Die Unsichtbaren“ zur Verfügung.

Die Deutsche Bahn Stiftung gGmbH

Menschen in Not helfen und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen – dafür steht die Deutsche Bahn Stiftung. Im Jahr 2013 gegründet, bündelt sie das gesellschaftliche Engagement des DB-Konzerns und baut es zusammen mit erfahrenen Partnern aus. Dafür steht der Leitgedanke Anschluss sichern. Verbindungen schaffen. Weichen stellen. Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung hält das DB Museum Nürnberg mit seinen Außenstellen Koblenz und Halle an der Saale die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig; es wurde 1899 gegründet und ist heute das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Mehr unter www.deutschebahnstiftung.de

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