SAR: Marinehubschrauber evakuiert Notgelandete

Nach der kontrollierten Notlandung eines Sportflugzeugs am 5. Juni auf einer Sandbank in der Nordsee hat ein „Sea King“-Hubschrauber der Deutschen Marine Pilot und Passagier gerettet.

Notgelandetes Sportflugzeug und der „Sea King“-Hubschrauber der Deutschen Marine auf dem nördlichen Japsand.

Notgelandetes Sportflugzeug auf dem nördlichen Japsand (Quelle: 2016 Bundeswehr / Sönke Nielsen)Größere Abbildung anzeigen

Vergangenen Sonntag musste ein Sportflugzeug auf dem nördlichen Japsand zwischen der Insel Amrum und der Hallig Hooge notlanden. Die Maschine hatte um circa 17.30 Uhr bei ablaufendem mittlerem Hochwasser auf der Sandbank aufgesetzt. An Bord befanden sich zwei Personen und ein Hund.

Kurz nach einem Helikopter der DRF Luftrettung ist auch ein Marinehubschrauber vom Typ „Sea King“ am Notfallort eingetroffen. Der „Sea King“ hat die Personen und ihren Hund geborgen und nach Sylt zum Krankenhaus ausgeflogen.

Die Zuständigkeit bei Luftnotlagen beziehungsweise Notlandungen in Nord- und Ostsee liegt bei der Deutschen Marine. Das Maritime Rescue Coordination Centre in Bremen, das von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) betrieben wird, war allerdings an der Situation ebenfalls beteiligt. Der Seenotkreuzer „Ernst Meier-Hedde“ war schnell an der Unfallstelle.

Notgelandetes Sportflugzeug auf dem nördlichen Japsand zwischen der Insel Amrum und Hallig Hooge, links „Sea King“ und rechts Rettungshubschrauber Christoph Europa der DRF Luftrettung.

Notgelandetes Sportflugzeug auf dem nördlichen Japsand zwischen der Insel Amrum und Hallig Hooge (Quelle: 2016 DGzRS – Die Seenotretter)

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