Russische Föderation: Reise- und Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise

Die deutschen Vertretungen in der Russischen Föderation haben auf ihrer Webseiteexternal arrow icon anlässlich der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ein Informationsangebot zusammengestellt, das auch als Flyerexternal arrow iconheruntergeladen werden kann. Wichtige Kontaktdaten für den Notfallexternal arrow iconsind im Postkartenformat ebenfalls verfügbar.
Besondere Regelungen gelten im Zusammenhang mit der FIFA-Fußball-WM für die Einreisebestimmungen wie auch die Anmeldung (Registrierung) nach Einreise in die Russische Föderation. Während des Zeitraums vom 25. Mai bis 25. Juli 2018 gelten für Besucher zwar Visumserleichterungen, aber alle Reisenden, d.h. auch Besucher müssen sich in den Städten Moskau, Nischni Nowgorod, Samara, Wolgograd, Rostow-am-Don, Jekaterinburg, Kasan, Kaliningrad, Sankt Petersburg, Sotschi und Saransk (Spielorte) binnen 72Stunden registrieren lassen. Bei Unterkunft in einem Hotel, einem Ferienheim oder Campingplatz erfolgt die Registrierung automatisch, in anderen Fällen muss die einladende Person bzw. Organisation aktiv werden. Nähere Hinweise können dem Merkblatt Registrierungexternal arrow icon entnommen werden.
Unter Vorlage der Fan-ID und eines gültigen Reisepasses benötigen Durchreisende durch die Republik Belarus kein Transitvisumexternal arrow icon. Diese Regelung ist an die Gültigkeit der Fan-ID geknüpft (zwecks Einreise in die Russische Föderation vom 4. Juni bis zum 15. Juli 2018 und zwecks Ausreise aus der Russischen Föderation vom 4. Juni bis zum 25. Juli 2018), siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Belarusexternal arrow icon.
Weitere Informationen zur FIFA-Fußball-WM 2018 finden Sie auf den Internetseiten der FIFAexternal arrow icon, im Fanguideexternal arrow icon der Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS) und auf dem offiziellen Informationsportal  „Welcome2018“external arrow icon.
Informationen über gesundheitliche Risiken und Präventionsmaßnahmen für den Besuch der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in der Russischen Föderation können dem Merkblatt des Gesundheitsdienstesexternal arrow icon entnommen werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Für die Halbinsel Krim sind die Reise- und Sicherheitshinweise Ukraineexternal arrow iconzu beachten.
Reisen in den Nordkaukasus
Bei Reisen in den Föderalbezirk Nordkaukasus sowie angrenzende Regionen wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. Insbesondere von nicht zwingend erforderlichen Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien und Dagestan wird dringend abgeraten.
In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen und Entführungsfällen ein höheres Sicherheitsrisiko als in anderen russischen Landesteilen.
Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der deutschen Botschaft in Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen.
Grenzverkehr mit Georgien und Aserbaidschan
Der Grenzübergang Dariali / Hoher Lars an der A 301 (“Georgische Heerstraße”), die Nordossetien (Russland) mit Georgien verbindet sowie der Grenzübergang Samur an der Grenze zwischen Dagestan (Russland) und Aserbaidschan sind inzwischen wieder für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Allerdings können kapazitätsbedingte Schwierigkeiten beim Grenzübertritt nicht ausgeschlossen werden.
Eine Einreise über die georgisch-russische Grenze in die georgischen Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien wird von den georgischen Behörden weiterhin als illegaler Grenzübertritt geahndet.
Zur Sicherheitslage in Südossetien und Abchasien sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Georgienexternal arrow icon zu beachten.
Terrorismus / Kriminalität
Wie verschiedene Anschläge mit zahlreichen Todesopfern in den letzten Jahren gezeigt haben, kann es in Russland, auch außerhalb der Kaukasus-Region, jederzeit zu Attentaten kommen. Todesopfer forderte zuletzt ein Terroranschlag in der Metro von St. Petersburg im April 2017. Ende Dezember 2017 kam es ebenfalls in St. Petersburg zu einem Anschlag eines Einzeltäters in einem Supermarkt, bei dem 10 Personen verletzt wurden. Die russischen Behörden haben ihre Warnung vor Attentaten bekräftigt und rufen weiterhin zu besonderer Vorsicht auf.
Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere bei Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert.
In der Club- und Kneipenszene russischer Großstädte kommt es – wie in Großstädten in anderen Ländern auch – zu nächtlichen, z.T. alkoholbedingten Straftaten, die sich auch gegen ausländische Staatsbürger und Touristen richten können (z.B. Körperverletzungsdelikte, Überfälle mit sog. „k.o.-Tropfen“). Angemessene Wachsamkeit sowie die Nutzung registrierter Taxiunternehmen ist daher empfehlenswert.
Für die Zeit der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2018 wurden von den russischen Behörden besondere Vorschriftenexternal arrow icon erlassen, wonach u.a. die Verwendung des Blasinstruments Vuvuzela verboten ist, siehe Besondere strafrechtliche Vorschriften. Es ist ebenfalls mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen durch die russischen Behörden zu rechnen (u.a. Alkoholverbot an bestimmten Orten).
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteexternal arrow icon einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme in einem Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über den Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweisexternal arrow icon zu beachten.
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.