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„Recht und Liebe“ – Internationales-interreligiöses Symposium

Von Freitag, den 28.09.2018 bis Samstag, den 29.09.2018 lädt der Verein Karamat e.V. zum internationalen-interreligiösen Symposium, unter dem Motto „Recht und Liebe“, in die Wissenschaftsetage ein. Im Rahmen der Potsdamer Interkulturellen Woche wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag Staat, Religionen und Zivilgesellschaft für ein friedliches Miteinander leisten können. Es geht um die Rolle und die damit verbundenen Gefahren von Religion/Spiritualität in der modernen Staatenbildung. Dabei bringen die Experten, u.a. Klaus Hamburger, katholischer Justizseelsorger, Dr. Muahmmad Sameer Murtaza, Dr. Gesine Palmer, Prof. Ingo Hofmann und Dr. Seyed Mostafa Azmayesh, Islamwissenschaftler und Menschenrechtler, christliche, jüdische, muslimische und Baha’i Perspektiven zur Sprache.

Das Symposium verfolgt drei Ziele: 1. Den Austausch von Perspektiven unter Männern und Frauen, die unterschiedliche Bekenntnisse pflegen. 2. Einen hilfreichen Beitrag im Konzert der Diskussionen um Religion, Staat und Gesellschaft leisten. 3. Das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft unterstützen. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus der Zivilgesellschaft, PolitikberaterInnen und WissenschaftlerInnen.

Verein Karamat e.V. steht für Bildung, Kultur und Dialog zwischen Europa und dem Orient. Die Welt ist zunehmend globalisiert. Das ermöglicht uns ein Mehr an Informationen und somit auch einen vielfältigen Umgang mit fremden Ländern und Kulturen. Nicht alle Staaten sind gleichermaßen demokratisiert und erlauben ihren Bürgern den Zugang zu Information und die Ausübung von politischen Grund- und Menschenrechten. Ziel des Vereins ist es u.a., auf die kulturelle Vielfalt aber auch auf gravierende Missstände in Ländern hinzuweisen, wie. Z.B. den Iran, und Demokratisierungsbestrebungen zu unterstützen.

Informationen zu den Referentinnen und Referenten:

Klaus Hamburger, arbeitet als katholischer Justizseelsorger an einer Schnittstelle zwischen Staat und Kirche. Er engagiert sich für eine durchdachte Verständigung zwischen Christen und Muslimen. Der Theologe und Autor studierte in Lyon und Straßburg und war lange im internationalen Zentrum Taizé (Burgund) tätig.

Dr. Seyed Mostafa Azmayesh, forscht zu Religionen und Gesellschaft. Er berät Politik und Wirtschaft in Menschenrechtsfragen und nimmt regelmäßig an interreligiösen Dialogen Teil. Dr. Azmayesh hat Recht und vergleichende Religionswissenschaften zwischen Christentum und Islam studiert.

Dr. Muhammad Sameer Murtaza, studierte Islamwissenschaft mit Schwerpunkt islamischer Philosophie und Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2010 ist er als erster Muslim externer Mitarbeiter der renommierten Stiftung Weltethos von Prof. Dr. Hans Küng. Dort forscht er zum jüdisch-muslimischen Dialog, über Gewaltlosigkeit aus den Quellen des Islam sowie über Gegenwartsströmungen im Islam, insbesondere zur Salafiyya. Seit dem Wintersemester 2016/2017 wirkt er auch als Lehrbeauftragter am Institut für Islamische Theologie in Osnabrück.

 

Dr. Gesine Palmer studierte Evangelische Theologie, Judaistik und Allgemeine Religionsgeschichte in Hamburg, Berlin und Jerusalem. Sie arbeitet an der FU und an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg und hat zahlreiche Lehraufträge in Berlin, Potsdam, Heidelberg und Luzern. Seit 2007 ist sie selbständige Publizistin, Moderatorin und Rednerin mit dem Büro für besondere Texte in Berlin.

 

Prof. Dr. Ingo Hofmann ist von Beruf Physiker (Goethe-Universität Frankfurt) und seit 2013 in Potsdam wohnhaft. Er gehört seit 1967 der deutschen Bahá’i-Gemeinde an. Seit 2005 befasst er sich als Beauftragter der Bahá’i-Gemeinde Deutschland mit Fragen der Menschenrechte -insbesondere Religionsfreiheit – im deutschen und internationalen Kontext und mit Themen des interreligiösen Dialogs.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Karamat e.V., der Universität Potsdam in Kooperation mit proWissen Potsdam e.V. und der Landeshauptstadt Potsdam. Die Moderation übernimmt Dr. Hans-Michael Haußig, akademischer Mitarbeiter am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam.

 

Die diesjährige Potsdamer Interkulturelle Woche findet vom 21. September – 3. Oktober 2018 statt, unter dem Motto „Vielfalt verbindet“. Potsdam beteiligt sich seit 1991 an der Interkulturellen Woche – Dank den Beiträgen der vielfältigen Akteurinnen und Akteuren in unserer Stadtgesellschaft, die sich für das Wachsen des guten Miteinanders engagieren.

 

| Freitag, 28.09.2018 | 17:00 – 21:30 Uhr und Samstag, 29.09.2018 | 10:00 – 18:00 Uhr
| WIS | 4. OG. | Raum Volmer/Süring
| Um Anmeldung wird gebeten: jacob@prowissen-potsdam.de

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