Potsdamer Gespräche 2018: Umkämpfte Demokratie “Potsdam baut auf” am 09.10.

Potsdamer Gespräche 2018: Umkämpfte Demokratie,  „Potsdam baut auf“

 

Dienstag, 9. Oktober, 18 Uhr


Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12, ticket@filmmuseum-potsdam.de


Das 20. Jahrhundert war von menschenverachtenden Diktaturen und Kriegen, aber gerade in Deutschland auch von der Auseinandersetzung um Demokratie geprägt. Die diesjährigen Potsdamer Gespräche beleuchten, wie sich Menschen, Parteien und Weltanschauungslager im 20. Jahrhundert für den demokratischen Gedanken engagierten, und wie unterschiedlich sie ihn verstanden.

Potsdam baut auf R: Joop Huisken, SBZ 1946, Dok., 45′ 
mit Vorfilmen 
Anschließend: »Die Kommunal- und Landtagswahlen im September und Oktober 1946 in der SBZ« Thomas Wernicke (HBPG) im Gespräch mit Katrin Hentschel und Harald Potempa (ZMSBw)

Potsdam baut auf schildert die Aufräumarbeiten nach Kriegsende durch Potsdamer Einwohner*innen und stellt Pläne für den Wiederaufbau dar. Joop Huisken, einst Assistent bei dem bedeutenden holländischen Regisseur Joris Ivens, wurde nach der Besetzung Hollands durch die Wehrmacht nach Deutschland gebracht und zur Zwangsarbeit bei der Ufa in Babelsberg verpflichtet. Hier erlebte er auch den verheerenden Bombenangriff auf Potsdam im April 1945. Nach Kriegsende blieb Huisken in Deutschland und wurde einer der ersten Mitarbeiter der neuen Filmgesellschaft DEFA. 

Die Potsdamer Gespräche 2018 sind eine Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt. 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.