Potsdam wählt neuen Vizepräsidenten für besondere Aufgaben – Campusentwicklung

FH Potsdam wählt neuen Vizepräsidenten für besondere Aufgaben – Campusentwicklung
Prof. Dipl.-Phys. Rüdiger Lorenz übernimmt zum 1. Juni 2016 das Amt.

Potsdam, den 1. Juni 2016 – Der Senat der Fachhochschule Potsdam (FHP) hat einen neuen Vizepräsidenten für besondere Aufgaben-Campusentwicklung gewählt.
Das Amt übernimmt zum 1. Juni für drei Jahre der Physiker Prof. Dipl.-Phys. Rüdiger Lorenz.
Er folgt auf Prof. Dr.-Ing. Bernd Schweibenz, der das Amt seit 2014
als Vizepräsident für besondere Aufgaben – Bau inne hatte.
Lorenz lehrt und forscht an der FH Potsdam seit 2004 als Professor für Bauphysik und Bauklimatik und
leitet das Bauphysiklabor. Als Vizepräsident für Campusentwicklung ist er unter anderem für die interne und externe Koordination aller im Rahmen der Campusentwicklung anfallenden Neu- und Umbaumaßnahmen zuständig. Dazu gehört auch die Abstimmung mit den Landesbehörden sowie mit den internen Nutzerinnen und Nutzern.

 Prof., Dipl.-Phys.  Lorenz
Der Vizepräsident für Campusentwicklung vertritt die spezifischen Interessen der Hochschule gegenüber den Landesbehörden und berät den Präsidenten bei baufachlichen Themen.
Darüber hinaus ist er dafür zuständig, Entwicklungsmöglichkeiten zu eruieren, Impulse für die Weiterentwicklung und längerfristige Optimierung zu geben und die Umsetzung zu begleiten.
Für die Hochschulleitung ist die Campusentwicklung ein wichtiger Parameter für die  Weiterentwicklung der gesamten Hochschule.

"Ein Hochschulcampus muss mehr sein, als eine Ansammlung von Gebäuden, die kosteneffizienten Raum für Studierende und Lehrpersonal bieten", erläutert Prof. Dipl.-Phys. Rüdiger Lorenz
die Motivation für sein neues Amt als Vizepräsident für Campus­entwicklung.

"Die Lehrqualität, die Identifikation mit der Hochschule, aber auch die Außenwirkung wird maßgeblich durch die Gebäudequalitäten und die Dynamik der Campusentwicklung bestimmt.
Ich sehe meine zukünftige Arbeit als Beitrag zur Stärkung der inneren Qualitäten unserer Hochschule, aber auch als Beitrag zur Stadtentwicklung. Insbesondere möchte ich unseren Campus
als "KlimaCampus" dauerhaft zu einem Bestandteil der lokalen städtischen Klimaziele machen."

In Bezug auf Ressourcenverbrauch und Emissionen hat sich die Stadt Potsdam engagierte Ziele zum lokalen Klimaschutz gesetzt, verfolgt diese mit der Umsetzung eines Maßnahmenkatalogs
und beginnt bereits mit der Szenarienentwicklung für 2050. Die FH Potsdam beteiligt sich daran, in dem sie den Hochschulcampus als identitätsstiftendes Stadtquartier betrachtet und aktiv in
diesen Prozess einbindet.

"Mit Rüdiger Lorenz konnten wir einen Kollegen gewinnen, der nicht zuletzt auch aufgrund seiner langjährigen Beratertätigkeit und seiner Aktivitäten im Klimaschutzrat der Stadt Potsdam eine
Idealbesetzung ist für dieses Amt", freut sich Prof. Dr. Eckehard Binas, Präsident der FH Potsdam über die Wahl seines Wunschkandidaten. "Er bemüht sich seit längerem um eine
zukunftsweisende Stadtentwicklung und dazu kann und soll auch unser Campus einen Beitrag leisten. Die Nachhaltigkeit des Campus mit den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie
sowie soziokulturelle Qualität ist mehr als ein ideelles Ziel, denn es stellt das verbindende Thema aller Fach- und Verwaltungs­bereiche unserer Hochschule dar. Der Campus kann als
Ideengeber und Vorbild für nachhaltiges und zukunftsfähiges Leben und Wirtschaften dienen."


			
						
		

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