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Oberbürgermeister trifft Kirchen und Religionsgemeinschaften

Interreligiöser Dialog wurde fortgesetzt

Interreligiöser Dialog. Landeshauptstadt Potsdam/ Stefan Schulz

Zum Interreligiösen Dialog haben sich Oberbürgermeister Jann Jakobs und
Vertreter von Kirchen und Religionsgemeinschaften am 31. Mai getroffen.
Das Format war vom Oberbürgermeister 2017 initiiert worden und fand nun
zum zweiten Mal statt. Zwischenzeitlich hatten sich Vertreterinnen und
Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften darauf verständigt,
sich regelmäßig zu Arbeitstreffen zu verabreden. An verschiedenen Orten
der Stadt oder zu Gast bei anderen Kirchen und Gemeinschaften konnten so
intensiv stadtpolitische Themen diskutiert, aber auch die Kommunikation
in die Verwaltung ausgebaut werden.

Im Interreligiösen Forum Potsdam engagieren sich der Verein der Muslime
in Potsdam, der Evangelische Kirchenkreis, die Katholische Kirche St.
Peter und Paul, die Jüdische Gemeinde Stadt Potsdam, die Bahá’i, die
Synagogengemeinde, die Französisch-Reformierte Kirche, die
Freikirchliche Gemeinde mittendrin, die Evangelisch-Methodistische
Kirche, die Nagelkreuzgemeinde Garnisonkirche Potsdam, die Nehemia
Gemeinde, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptistenkirche), die
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit sowie Vertreterinnen
und Vertreter des Buddhismus in Potsdam (Kringellocken kloster).

Bernhard Fricke, Flüchtlingspfarrer im Evangelischen Kirchenkreis, der
gemeinsam mit Franziska Schumann aus dem Büro des Oberbürgermeisters das
Interreligiöse Forum leitet, stellte nach einer Würdigung der Arbeit des
Forums durch den Oberbürgermeister vor, was im vergangenen Jahr erreicht
wurde. Neben der Zusammenarbeit mit dem eher wissenschaftlich
orientieren Forum Religionen mit der Uni Potsdam und Professor Johann
Hafner wurden vom städtischen Forum praktische Dinge realisiert. Hierzu
zählte neben dem Friedensgebet und dem Fest „Nacht der Freiheit“ im
September 2017 besonders die gelungene Blumenpflanzaktion „querbeet“
im April 2018. Als gemeinsame Zeichen gegen Antisemitismus und
Fremdenhass gingen mit der Aktion „Potsdam trägt Kippa“ Kirchen und
Religionsgemeinschaften gemeinsam auf die Straßen.

Auch die Begleitung der Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit der
Eröffnung des Heizhauses für die Potsdamer Muslime durch den
Evangelischen Kirchenkreis und den Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt
kann als Verdienst des Interreligiösen Dialogs gewertet werden. Darüber
hinaus haben die Kirchen und Religionsgemeinschaften die
Landeshauptstadt Potsdam bei den wichtigsten Gedenktagen begleitet und
im Dialog gemeinsam Formen des würdigen Erinnerns gefunden.

„Das alles zeigt, dass die Kirchen und Religionsgemeinschaften aktive
Akteure in der Potsdamer Stadtgesellschaft sind. Sie beteiligen sich am
sozialen Miteinander, am kulturellen Leben und sind religiöser Anker für
viele unterschiedliche Menschen in unserer Stadt“, so
Oberbürgermeister Jann Jakobs. Der Oberbürgermeister zeichnete die
Arbeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften mit dem Versprechen aus,
sich auch weiterhin dafür stark zu machen, dass der Interreligiöse
Dialog „Chefsache“ bleibt. Er hofft auf eine kontinuierliche Arbeit
des Forums und eine Fortführung des intensiven Dialogs mit der
Verwaltung.

Im Anschluss an die Veranstaltung übergab Pfarrer Bernhard Fricke
stellvertretend für das Forum die Präambel an den Oberbürgermeister. Die
Präambel versteht sich als Arbeitsgrundlage und inhaltliche Richtschnur
des Forums und wurde bereits von vielen Beteiligten unterzeichnet und
steht interessierten Kirchen und Religionsgemeinschaften, die sich in
dieser Form beteiligen wollen, offen. Potsdam ist landesweit die einzige
Kommune, die sich in einem solchen Rahmen mit den Kirchen und
Religionsgemeinschaften verständigt.

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City Report - pnr24

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