Nördliche Gartenstadt: Entwicklung Einfamilienhausquartier auf der Zielgeraden

Sieben von acht Entwicklungs- und Bauabschnitten sind fertiggestellt

Die Entwicklung der nördlichen Gartenstadt geht mit großen Schritten voran: im siebten von acht Bauabschnitten wurden nun die Erschließungsarbeiten abgeschlossen, die der Entwicklungsträger Bornstedter Feld zusammen mit der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) durchgeführt hat. Jetzt können auf weiteren 57 Grundstücken (Neu-) Potsdamerinnen und Potsdamer ihr Wunschhaus errichten.

Insgesamt können in der nördlichen Gartenstadt 245 Einfamilienhäuser gebaut werden, die vielen Familien ein neues Zuhause im Potsdamer Norden geben. Bis jetzt sind 197 Einfamilienhäuser entstanden. Bei der Erschließung wurden 4,7 km Straße gebaut und Leitungen für Trink- und Schmutzwasser, Elektro und Fernwärme verlegt. „Außerdem wurden 380 Bäume neu gepflanzt. Nun steht nur noch ein Erschließungsabschnitt aus, um den wir uns im nächsten Jahr kümmern. In der nördliche Gartenstadt sind wir damit auch auf der Zielgeraden“, freut sich Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH. „Als wir hier im Nachgang zur BUGA losgelegt haben, konnten sich viele noch gar nicht vorstellen, wie lebendig das Bornstedter Feld eines Tages sein würde. Aber mit dem Volkspark als grünem Mittelpunkt, seiner guter Infrastruktur und einer schönen Nachbarschaft ist der Potsdamer Norden mittlerweile zu einem äußerst beliebten Wohnstandort in der Landeshauptstadt geworden“.

Die Gartenstadt ist auch ein gutes Beispiel für nachhaltiges Bauen im Straßenbau: in jeder Straße wurden Bäume gepflanzt und das Regenwasser wird dem Grundwasser direkt zugeführt. „So haben wir ein echtes Novum geschaffen, das sogar vom Bundesbauministerium als positives Beispiel evaluiert wurde“, so Müller-Zinsius weiter. „Außerdem haben wir das Versickerungssystem mit dem Volkspark verbunden. Wenn hier in der Gartenstadt zu viel Wasser versickert, läuft es einfach zum Irisgraben im Wallkreuz weiter. Das kann man guten Gewissens Ökologie im Straßenbau nennen.“

Bei der Eröffnung des 7. Bauabschnitts mischt auch die junge Generation kräftig mit: Die Kinder aus der Klasse 2d von der Grundschule im Bornstedter Feld malen mit Kreide auf den Asphalt, wie das Leben in den neuen Häusern in der Gartenstadt aussehen könnte. Außerdem berichten die Kinder, was sie über den Straßenbau wissen. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten Mitarbeiter des Entwicklungsträgers mit den Schülerinnen und Schülern das Thema Straße von oben und unten beleuchtet. Im praktischen Teil haben die Kinder ihr neues Wissen direkt eingesetzt und Straßenmodelle gebaut. Damit sind die Jungen und Mädchen zu echten Straßenbauexperten geworden!

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