Nirgendwo willkommen: “ZDF.reportage” über Roma in Deutschland

Etwa 120.000 Roma und Sinti leben in Deutschland. Die meisten kommen aus Rumänien, sie haben dort häufig in Armenvierteln gelebt und hoffen nun, dass es ihnen in Deutschland besser gehen wird. Die “ZDF.reportage” hat Roma in Deutschland und Rumänien begleitet – zu sehen am Sonntag, 23. September 2018, 18.00 Uhr, in “Nirgendwo willkommen – Roma in Deutschland”.

Im Ruhrgebiet leben größere Roma-Gruppen in heruntergekommenen Schrottimmobilien und beziehen – zum Teil zu Unrecht – Sozialleistungen vom Staat. Oft werden sie dabei von Betrügern ausgenutzt. Viele Roma lockte die Ausweitung der Arbeitnehmer-Freizügigkeit innerhalb der EU, die seit 2014 gilt, nach Deutschland. Die Armutseinwanderer aus Osteuropa und vom Balkan prägen das Bild der Roma in der Öffentlichkeit. In Städten wie Stuttgart und Köln leben Elendszuwanderer aus Rumänien unter Hecken in den Stadtparks – selbst im Winter. In Köln fielen einige von ihnen immer wieder durch exzessiven Alkoholkonsum und aggressives Verhalten auf.

Die “ZDF.reportage” fragt: Unter welch schlimmen Verhältnissen müssen Roma in Rumänien leben, dass sie sich auf den Weg in ein Land machen, in dem sie unter dünnen Decken im Park überwintern müssen? Oder aber, in dem sie, von Betrügern ausgebeutet, keine Zukunft haben und am Ende doch wieder in Rumänien landen. Kann das alles besser sein als dort, wo sie herkommen? Und wie reagieren die Bundesbürger auf ungeliebte Übernachtungsgäste in Parks? 

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