Neue Standorte für Montelino und Beachvolleyballanlage im Volkspark

Die Stadtverwaltung informiert in der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 6. Juni über die Möglichkeiten der Verlagerung der Beachvolleyballanlage und des Circus und Zeltpunktes der Zeltpunkt Montelino gGmbH innerhalb des Volksparks Potsdam.

Der Circus und Zeltpunkt Montelino bietet seit 20 Jahren ein anerkanntes und qualifiziertes Angebot in der Kinder- und Jugendbetreuung im Potsdamer Norden an, dass auch sehr gut angenommen wird. Die derzeitige Örtlichkeit ist temporär und soll daher dauerhaft an einen Standort nördlich der Hermann-Kasack-Straße verlagert werden. Mit dieser Fläche wurde eine Möglichkeit gefunden, die für den dauerhaften Weiterbetrieb des Montelino ideale Bedingungen bietet. Die Einrichtung soll baulich so qualifiziert werden, dass ganzjährig ein pädagogisches Angebot gewährleistet wird und in Erweiterung der derzeitigen zirkuspädagogischen Arbeit dann 40 Plätze für die Jugendbetreuung zur Verfügung stehen.

Dieses Ergebnis wird dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 31. Januar 2018 (DS 17/SVV/0890) gerecht, in welchem der Oberbürgermeister beauftragt wurde, dafür Sorge zu tragen, dass die Zeltpunkt Montelino gGmbH den bislang genutzten Standort im BUGA-Volkspark solange weiternutzen kann, bis der zukünftige Standort des Zirkuszeltes geklärt ist und ein direkter Umzug auf den neuen Standort möglich ist.

Ebenfalls legt die Verwaltung das Zwischenergebnis des Auftrages der Stadtverordnetenversammlung (DS 16/SVV/0644) zur Beachvolleyballanlage vor. Es war zu prüfen, auf welche Flächen im Volkspark oder an anderer Stelle in Potsdam die Beachvolleyballanlage verlagert werden kann, um das beliebte Sport- und Freizeitangebot zu erhalten. Im Rahmen der Standortprüfung wurden entsprechend des Auftrags verschiedene Flächen untersucht: Im Volkspark Bornstedter Feld die „Wallanlage Nordwest“ (mit Parkdach

und Teilflächen der Wiese), die „Wallanlage“ (mit kompletten Wiesenflächen), der „Große Wiesenpark“ und eine Fläche südwestlich der Biosphäre, sowie außerhalb des Bornstedter Feldes der „Sportpark“ in Golm. Prüfbestandteile waren unter Berücksichtigung des Nutzungsspektrums der Anlage (normaler Spielbetrieb, Turniere mit hoher Besucherfrequenz, Veranstaltungen etc.) die planungsrechtliche Zulässigkeit einer solchen Anlage, Erschließung und Anbindung, Möglichkeiten der Nutzung der vorhandenen technischen Infrastruktur, Schall- und Lärmschutz und mögliche Synergieeffekte etwa mit dem Café im Volkspark. Da die Beachvolleyballanlage kommerziell betrieben wird, die Anlage selbst und der Betrieb nicht entwicklungsbedingt sind und daher auch die Neueinrichtung und der Betrieb an einem anderen Standort nicht aus dem Treuhandvermögen der Entwicklungsmaßnahme finanziert werden kann, spielen auch die damit verbundenen investiven Kosten für den Betreiber eine Rolle. Nur wenn ein wirtschaftlicher Betrieb  möglich ist, wäre der neue Standort geeignet.

Als Zwischenergebnis erscheinen daher zwei Standorte hinsichtlich Lage, Erschließung, und Verfügbarkeit am besten geeignet: „Wallanlage Nordwest“ und „Großer Wiesenpark“. Im weiteren Verfahren sind durch den Betreiber nunmehr die Herstellungskosten und die Finanzierung zu ermitteln und mögliche Fördermöglichkeiten zu klären, um zu einer abschließenden Entscheidung kommen zu können.

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