“Neue Heimat, fremdes Land”: “ZDFzoom” über Flüchtlinge in Deutschland

Rund eine Million Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen. Wie sie in der Gesellschaft aufgenommen wurden, beleuchtet die “ZDFzoom”-Dokumentation “Neue Heimat, fremdes Land – Flüchtlinge in Deutschland” am Mittwoch, 19. September 2018, 22.45 Uhr. Reporterin Katja Nellissen macht sich auf die Suche nach den Menschen, die vor drei Jahren nach Deutschland kamen und blieben. Wo und wie leben sie heute? Gelingt ihre Integration oder scheitern sie an der Sprache, an einer Wohnung oder an einem Arbeitsplatz?

Auf ihrer Reise durch Deutschland lernt die Autorin junge Menschen kennen, die viel Hoffnung mit ihrem Leben in diesem Land verbinden und viel Ernüchterung erfahren. Sie lernt engagierte, aber auch verzweifelte Helfer kennen und trifft einen straffällig gewordenen Flüchtling, der mit den Normen und Gesetzen in Deutschland in Konflikt geraten ist.

Es gibt viele Hindernisse auf dem Weg, ein neues Leben in einem fremden Land zu beginnen. Die Suche nach einer Wohnung ist zum Beispiel für viele Flüchtlinge eine kaum zu überwindende Hürde. Der Versuch, mit Deutschen in Kontakt zu kommen, scheitert oft auch an kulturellen Missverständnissen und der Sprachbarriere.

Einige Modellprojekte versuchen Flüchtlingen den Weg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Sprache, Arbeit und eine eigene Wohnung sind wichtige Voraussetzungen für die Integration. Doch ohne die Bereitschaft, sich an die Regeln der neuen Heimat anzupassen, kann das nicht gelingen.

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