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Merkel: Unterschiede zwischen Ost und West ausgleichen

Die Bundesregierung will mit einem Förderprogramm für alle strukturschwachen Regionen zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in ganz Deutschland beitragen. Das erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem neuen Videopodcast vor ihrem Treffen mit den ostdeutschen Ministerpräsidenten in Bad Schmiedeberg.

Auch nach dem Auslaufen des Solidarpakt II Ende 2019 werde es noch strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West geben, betont Merkel. So betrage das Bruttoinlandsprodukt im Osten pro Kopf nur etwa 73 Prozent der alten Bundesländer und auch die Steuerkraft sei signifikant geringer.

“Wir müssen immer wieder fragen, wie können wir systemische, strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West ausgleichen im Bereich der Forschung, im Bereich der Sitze von großen Unternehmen, im Bereich der Frage der strukturellen Arbeitslosigkeit”, sagt die Bundeskanzlerin.

Darüber hinaus weist die Bundeskanzlerin im Podcast darauf hin, dass der Rentenwert-Ost im Juli 2024 zu 100 Prozent an den Rentenwert-West angepasst sein wird. “Wir haben jetzt schon 96 Prozent des Rentenniveaus erreicht”, sagt Merkel.

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City Report - pnr24

online Redaktion

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