MEHR ZUKUNFT für Potsdam und Potsdam-Mittelmark

Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT wird fortgeführt
Oberbürgermeister Jann Jakobs und Landrat Wolfgang Blasig unterzeichnen
Kooperationsvereinbarung

Oberbürgermeister Jann Jakobs und der Landrat des Landkreises
Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig, zogen am Donnerstag, den 27.
Oktober 2018 gemeinsam Bilanz über die zurückliegenden drei Jahre
Projektlaufzeit der gemeinsamen „Marketingkampagne für die
Gesundheitswirtschaft der Region Potsdam | Potsdam-Mittelmark“. Beide
Partner unterzeichneten zur Fortführung der Marketingkampagne MEHR
ZUKUNFT eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung.

Die Landehauptstadt Potsdam und der Landkreis Potsdam-Mittelmark haben
im Jahr 2015 das gemeinsame Projekt „Marketingkampagne für die
Gesundheitswirtschaft der Region Potsdam | Potsdam-Mittelmark“
gestartet und seit dem erfolgreich umgesetzt. Die erste Phase des
gemeinsamen Projektes wurde im Juni 2018 abgeschlossen. Die überaus
positiven Erfahrungen innerhalb dieser ersten Projektlaufzeit
veranlasste die beiden Projektpartner zu der Entscheidung, die Kampagne
und die gemeinsamen Aktivitäten zur Entwicklung der
Gesundheitswirtschaft in der Region fortzuführen. Mit der heutigen
Pressekonferenz würdigten daher Oberbürgermeister Jann Jakobs, Landrat
Wolfgang Blasig und der Geschäftsführer der Steintherme Bad Belzig Dr.
Christian Kirchner, als wichtiger Botschafter der Kampagne MEHR ZUKUNFT,
gemeinsam die Etappen und Ergebnisse der Marketingkampagne.

In den vergangenen drei Jahren Projektlaufzeit wurde eine strukturierte
Branchen- und Standortanalyse zur Erhebung der vorhandenen
Wirtschaftsstrukturen durchgeführt und diente gleichzeitig als Basis für
das zielorientierte Marketingkonzept, das im Projektverlauf umgesetzt
wurde. Wesenskern der Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT ist eine starke
digitale Orientierung. Fünf Kampagnenwebseiten spiegeln jeweils die
Themenfelder Vorstellung der gemeinsamen Gesundheitsregion, Gewinnung
von Fachkräften, Kommunikation von Möglichkeiten für Ansiedlung,
Gründung und Investition, Skizzierung der Innovationskraft der Region
sowie die Zusammenführung von Prävention und Rehabilitation in
Kombination mit Tourismus. Ergänzt wurden die digitalen Aktivitäten
durch vielfältige Vernetzungsangebote und –formate innerhalb der
Region. Dadurch gelang es, die verschiedenen Akteure der
Gesundheitswirtschaft aus Kliniken, REHA-Einrichtungen, Start-ups und
Unternehmen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenzuführen und
erste Kooperationsprojekte zu initiieren.

Mit der Marketingkampagne sind bereits die Steigerung der Sichtbarkeit
der Region nach außen und die Vernetzung der Akteure innerhalb der
Region gelungen, gleichwohl sollen diese ersten erkennbaren Erfolge in
der nächsten Projektphase deutlich weiterentwickelt werden.

Beide Projektpartner sind sich deshalb einig, dass ein gemeinsamer
Folgeantrag für das Förderprogramm „GRW – Ausbau der kommunalen
Infrastruktur“ im Rahmen des Regionalbudgets für dann weitere drei
Jahre Projektlaufzeit bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg
gestellt werden soll. Bis zur Fortführung des Projektes muss von einer
Zwischenphase von etwa einem Jahr ausgegangen werden.

Aus der Überzeugung heraus, dass gerade eine digitale Kampagne sowie
die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren Kontinuität
erfordern und es keinen Stillstand der begonnenen Aktivitäten geben
darf, haben sich beide Partner darauf verständigt die zwölf monatige
Zwischenphase aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Der Oberbürgermeister
und der Landrat beschließen diese Zusammenarbeit durch die
Unterzeichnung der heutigen Kooperationsvereinbarung.

Der professionelle Weiterbetrieb der fünf Kampagnenwebseiten, eine
Intensivierung der crossmedialen Öffentlichkeitsarbeit sowie die
Stärkung von themenbezogenen Netzwerkformaten wird somit gesichert
und die gemeinsamen Aktivitäten der Clusterentwicklung maßgeblich
unterstützen.

Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Die erkennbaren Ergebnisse der ersten
Projektphase mit der erfolgreichen und überaus gelungenen Umsetzung der
digitalen Kampagne sowie der hohen Akzeptanz, die die Kampagne MEHR
ZUKUNFT, bei den Kliniken, Unternehmen und Forschungseinrichtungen
erfährt, zeigt deutlich, dass der eingeschlagene Weg richtig ist und
wir diesen konsequent weitergehen sollten. Mit der heute unterzeichneten
Kooperationsvereinbarung haben wir dafür einen wichtigen Schritt
gemacht.“

Landrat Wolfgang Blasig: „Mit Potsdam und Potsdam-Mittelmark
kooperieren in der Gesundheitswirtschaft zwei Partner auf Augenhöhe und
repräsentieren die entscheidende Region im Gesundheitscluster der
Hauptstadtregion. Diese hervorragenden Ausgangs-bedingungen wollen wir
gezielt und gemeinsam weiterentwickeln sowie deren internationale
Sichtbarkeit noch deutlich erhöhen. Hierzu ist die gemeinsame
Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT ein wesentlicher Baustein und die
Fortführung der begonnen Aktivitäten daher für uns nur
folgerichtig.“

Dr. Christian Kirchner, Geschäftsführer der Steintherme Bad Belzig:
„Wir freuen uns sehr, dass die Steintherme für die Unterzeichnung der
Kooperationsvereinbarung Gastgeber sein darf, zumal wir das größte
ambulante Zentrum in Westbrandenburg sind. Die Kampagne MEHR ZUKUNFT ist
für uns ein wertvoller Baustein zur Knüpfung neuer Kontakte. Die
Marketingkampagne hilft uns sehr dabei, die Ergebnisse unserer Arbeit
nach außen zu tragen und unsere Gesundheitsregion erkennbar zu
präsentieren.“

Hintergrund zur Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT

Der Vorlauf
Seit 2011 und in der Folgezeit belegten mehrere Studien, dass die
Region Potsdam-/Potsdam-Mittelmark durch eine hohe Konzentration von
innovativen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kliniken und
Reha-Einrichtungen ein dynamischer Standort des Clusters
Gesundheitswirtschaft ist. Die Studien bestätigten auch, dass die Region
und ihre Potenziale im Bereich der Gesundheitswirtschaft überregional
wenig bekannt und die Akteure nur unzureichend vernetzt sind.

Exemplarisch seien genannt: die sehr guten Rahmenbedingungen für
Ansiedlung und Gründung, die vielen erfolgreichen Unternehmensgründungen
in der Biotechnologie und Medizintechnik in den letzten 25 Jahren, der
effiziente Wissens- und Technologietransfer durch gute Rahmenbedingungen
für die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Kliniken sowie
die einzigartige Wasser- und Waldlandschaft, die eine herausragende
Lebensqualität und hohen Erholungs- und Freizeitwert bietet.

Ziel und Vision der Kampagne
Das Globalziel der Marketingkampagne ist die Steigerung der
Wertschöpfung im Cluster Gesundheitswirtschaft, die Erhöhung der
überregionalen Bekanntheit des Standorts sowie eine stärkere
Vernetzung der Akteure aus Unternehmen, Forschungsinstituten und
Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft, um Innovationen zu
stimulieren.

Die Vision ist, dass sich Potsdam/Potsdam-Mittelmark bis 2025 mit Hilfe
von Fördermitteln und dem Engagement der Akteure zu einem dynamischen,
attraktiven und international nachgefragten Wirtschaftsstandort im
Bereich der Gesundheitswirtschaft entwickelt. Schwerpunkt bei der
weiteren Profilierung ist die Stärkung des Branchenkompetenzfeldes
Biotechnologie/Life Science. Darüber hinaus will die Region einen noch
essenzielleren Beitrag leisten für die Etablierung der Hauptstadtregion
Berlin-Brandenburg an der Spitze der Gesundheitsregionen in
Deutschland.

Das Marketingkonzept
Um das Globalziel zu erreichen, wurde dem Geist der digitalen
Transformation entsprechend, ein modernes internetbasiertes
Marketingkonzept erarbeitet. Wesentlicher Kern des Konzepts sind
themenspezifische Kampagnen-Websites, die allgemeine Suchanfragen zu
Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft direkt in die Region lenken.

Um eine hohe Glaubwürdigkeit der Kampagne zu erlangen, wurden die
Inhalte der Kampagnen-Websites in so genannten Cluster-Workshops
gemeinsam mit den Akteuren aus Unternehmen, Kliniken, Forschung und
Verwaltungen definiert.

Darüber hinaus wurde die digitale Kommunikation ergänzt durch den
Einsatz klassischer
Marketinginstrumente wie Messen, Events, Unternehmer-Veranstaltungen
und Publikationen für eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Die Umsetzung des Konzepts
Mit der Standortseite-Website MEHR ZUKUNFT, die im Mai 2017 online
ging, wurden eine Landing Page und gleichzeitig die Wortmarke “MEHR
ZUKUNFT” als Dachmarke entwickelt.

Die Inhalte der Standortseite wurden inzwischen zielgruppenspezifisch
mit eigenständigen Kampagnen-Websites ergänzt und vertieft.

Die Websites selbst porträtieren Unternehmer und Wissenschaftler als
Botschafter der Kampagne. Ihre Aussagen geben der Kampagne eine hohe
Glaubwürdigkeit und Authentizität. Die Geschichten der Porträtierten
werden mit brillanten Fotos emotional verstärkt und durch zusätzliche
Informationen zum Thema oder der Region angereichert.

Inzwischen sind diese vier Kampagnen-Websites online gegangen:
MEHR JOBS, MEHR INNOVATION, MEHR INVESTITION und MEHR GESUNDHEIT.

Die Kampagne online:
MEHR ZUKUNFT | mehr-zukunft.info
MEHR JOBS | mehr-jobs.info
MEHR INVESTITION | mehr-investition.info
MEHR INNOVATION | mehr-innovation.info
MEHR GESUNDHEIT | mehr-gesundheit.info

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