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Mehr Verbindungen, kürzere Reisezeiten, neue Infrastruktur – das bringt der Fahrplan 2019

Neue Angebote und mehr Verbindungen im Fern- und Regionalverkehr • paydirekt als neue Bezahloption auf bahn.de und im DB Navigator • Abschluss wichtiger Infrastrukturprojekte 

Die Deutsche Bahn (DB) hält mit dem kommenden Fahrplan ab dem 9. Dezember zahlreiche Verbesserungen für die Reisenden im Nah- und Fernverkehr bereit.

Copyright Deutsche Bahn AG

Der Fernverkehr 2019: Mehr Komfort, mehr Platz, mehr Verbindungen

Die Zahl der Reisenden im Fernverkehr nimmt stetig zu. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, baut die DB auch im kommenden Fahrplan konsequent das Angebot auf den nachfragestarken Relationen aus. So verkehren beispielsweise auf der Schnellfahrstrecke Berlin – München fünf statt der bisherigen drei Sprinterzüge pro Tag und Richtung. Auch der ICE 4 mit seinem Rekord-Sitzplatzangebot von 830 Sitzplätzen wird auf dieser Strecke im Einsatz sein. Der ICE 4 ist künftig auch zwischen Düsseldorf und Stuttgart unterwegs. Hier erhöht die DB die Direktverbindungen über Frankfurt/Main Flughafen um drei auf 14 Fahrten pro Tag und Richtung. Neu ist auch die Direktverbindung zwischen Berlin und Wien. Einmal täglich wird das neue ICE-Zugpaar die beiden Hauptstädte miteinander verbinden.

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Die DB verbessert aber nicht nur das Angebot zwischen den Metropolen, auch das Fernverkehrsangebot in der Fläche wird ausgebaut: So fahren beispiels-weise künftig über die Mitte-Deutschland-Verbindung täglich drei IC-Zugpaare von Nordrhein-Westfalen bzw. Kassel über Erfurt und Jena ins thüringische Gera. Auch der Einsatz der neuen Intercity-2-Flotte schreitet voran: Auf der Verbindung Nürnberg – Stuttgart – Karlsruhe werden die neuen Fahrzeuge eingesetzt. Sie lösen im kommenden Jahr sukzessive ältere IC-Züge ab. Die vollklimatisierten Wagen bieten hohen Reisekomfort samt gastronomischem Angebot. Auch die Fahrradmitnahme ist möglich.

Der Regionalverkehr 2019: Mehr Fahrzeuge, besseres Angebot und neue Verkehre

Auch DB Regio bietet bei steigenden Fahrgastzahlen mehr Nahverkehrs-leistungen an. So fahren beispielsweise die S-Bahnen in den Ballungsgebieten Stuttgart, Hamburg und Rhein-Main ab Fahrplanwechsel im dichteren Takt. Bei der S-Bahn Berlin werden durch den neuen viergleisigen Abschnitt zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof die Linien verlängert, Fahrzeiten verkürzt und der Takt verdichtet. Fahrgäste der S-Bahn München können sich auf weitere modernisierte Fahrzeuge freuen. Bis Ende 2020 sollen alle 238 Fahrzeuge des Typs ET 423 umgebaut sein.

Eine bessere Anbindung Ostbayerns an den Münchner Flughafen bietet die neue Verbindung des Flughafenexpress‘ (ÜFEX). Mit ihr gelangen Reisende von Regensburg/Landshut direkt ohne Umstieg zum Münchner Flughafen.

Der Franken-Thüringen-Express (FTX) wird bis nach Leipzig verlängert. So erreichen Reisende alle zwei Stunden bequem die Zentren Erlangen, Bamberg, Lichtenfels, Saalfeld und Jena in Nord- und Südrichtung. Zudem sind diese Züge auf die jeweiligen ICE-Anschlüsse in Nürnberg, Bamberg und Leipzig abgestimmt. Passend dazu wird das Regio-Ticket Franken-Thüringen (+ Leipzig) eingeführt.

Zum Fahrplanwechsel können Fahrgäste in vielen Regionen mit mehr Fahrzeugen und somit mehr Sitzplatzkapazitäten rechnen. In der Region Berlin-Brandenburg kommen unter anderem mehr Zugpaare zum Einsatz und Kapazitäten werden regional über den durchgängigen Einsatz von Doppelstockwagen oder längere Züge erhöht, beispielsweise auf der RE 7 (Dessau – Wünsdorf – Waldstadt) oder auf der RB 10 (Nauen – Berlin).

Auf der Strecke Erfurt – Weimar – Gera verkehren zwischen Jena-Göschwitz und Erfurt samstags fünf und sonntags vier zusätzliche Regional-Express-Verbindungen in beiden Richtungen. Damit besteht auch an den Wochenenden in Erfurt Anschluss an die ICE von und nach München.

Mit ihrer Tochtergesellschaft Start Unterelbe mbH, übernimmt DB Regio zum 9. Dezember die RE 5 zwischen Hamburg und Cuxhaven vom aktuellen Betreiber metronom.

Auch zwischen Jena und Halle/Saale ist künftig DB Regio auf der RE-Linie 18 statt bislang Abellio unterwegs. Die komfortablen Doppelstockwagen sind mit geräumigen Mehrzweckabteilen für die Fahrradmitnahme ausgestattet. In Halle (Saale) besteht Anschluss an den Fernverkehr in Richtung Berlin.

Paydirekt als neue Zahloption auf bahn.de und im DB Navigator

Die DB erweitert außerdem ihr Spektrum digitaler Zahlungsarten. Mit dem Fahrplanwechsel können Tickets für Nah- und Fernverkehr auf bahn.de gebührenfrei mit paydirekt, dem Online-Bezahlverfahren deutscher Banken und Sparkassen, bezahlt werden. Die Integration in den DB Navigator erfolgt mit dem App-Update Mitte Dezember.

Neue Infrastruktur für mehr Verkehr auf der Schiene

Die zahlreichen Angebotsverbesserungen im Nah- und Fernverkehr werden auch durch die Fertigstellung wichtiger Infrastrukturprojekte ermöglicht. So wird beispielsweise nach vier Jahren Bauzeit die sogenannte Neufahrner Kurve eröffnet. Der zweigleisige und elektrifizierte Schienenstrang verbindet die Strecke Regensburg-Freising-München mit den S-Bahn-Gleisen zum Münchner Flughafen. Insgesamt wurden 8,3 Kilometer Gleise verlegt. Bund, Freistaat und Bahn investierten allein in dieses Projekt 91 Millionen Euro.

Ein anderer wichtiger Meilenstein ist die Inbetriebnahme der bedeutungsvollen Verbindung zwischen Deutschland und Osteuropa Knappenrode – Horka. Von der 55 Kilometer lange Strecke wird vor allem der grenzüberschreitende Güterverkehr profitieren, aber auch der Personenverkehr gewinnt an Attraktivität. Zum Fahrplanwechsel fahren zweistündlich pro Tag wieder Nahverkehrszüge zwischen Hoyerswerda und Görlitz, die einen Großteil der neu- und ausgebauten Strecke nutzen.

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