„Maischberger” am Mittwoch, 26. September 2018, um 23:45 Uhr

Das Thema:
Missbrauch in der katholischen Kirche: aufklären oder vertuschen?

„Erschüttert”, „traurig”, „ein großes Versagen der Kirche” – so äußern sich nicht Kirchenkritiker, sondern die deutschen Bischöfe selbst. Anlass ist die von ihnen in Auftrag gegebene Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. Sie enthüllt, dass sich von 1946 bis 2014 mindestens 1670 Kleriker an Kindern und Jugendlichen vergangen haben. Die Kirche habe jahrelang den sexuellen Missbrauch verschwiegen, die Täter meist geschützt. Strafrechtlich verfolgt wurden nur die wenigsten. Und die Studie, so sagen Kritiker, sei bestenfalls der Anfang der Aufklärung. Ist die katholische Kirche jetzt wirklich bereit, das Problem offensiv anzugehen? Hat der Staat in der Vergangenheit zu wenig getan, um die Opfer zu schützen, und muss er jetzt die Kirche zur vollständigen Aufklärung zwingen? Oder werden Übergriffe weiter vertuscht und die Opfer alleine gelassen? Welche Rolle spielt dabei die Sexualmoral in der katholischen Kirche?

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