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Landkreis Teltow-Fläming – 18. November 2018: Feierstunde zum Volkstrauertag in Paplitz und Kranzniederlegung an der B96


Kriegsgräber in Paplitz | Foto: Landkreis TF

Die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2018 beginnt am Sonntag, dem 18. November 2018, um 10 Uhr. Die Feierstunde wird sowohl in der Paplitzer Kirche als auch an den Kriegsgräbern stattfinden. Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung findet eine Kranzniederlegung zum Gedenken an die über 1300 Gefallenen sowjetischen Soldaten statt, die auf dem Friedhof an der B 96 bestattet sind.

Landrätin Kornelia Wehlan, der Vorsitzende des Kreistages des Landkreises Teltow-Fläming Dr. Gerhard Kalinka, der Kreisverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und die Fraktionen des Kreistages werden sich gemeinsam der Gedenkveranstaltung in Paplitz, Stadt Baruth/Mark anschließen.

 

Kriegsgräberstätte in Paplitz

Im Jahr 1947 wurde die Kriegsgräberanlage auf dem Kirchengelände in Paplitz angelegt. Bei den dort Bestatteten handelt es sich um Soldaten, die in Paplitz und der näheren Umgebung des Dorfes gefallen oder auch in den provisorisch errichteten Lazaretten an den Folgen ihrer Verwundungen verstorben sind. Zuletzt wurde diese Kriegsgräberstätte im Jahr 2009 saniert

 

100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs

Der diesjährige Volkstrauertag steht im Zeichen des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkrieges. Bis zu 17 Millionen Menschen ließen von 1914 bis 1918 ihr Leben. Die großen Kriegsgräberstätten in vielen Teilen Europas zeugen davon.

 

Tag des Gedenkens und der Mahnung

Am 5. März 1922 fand die erste offizielle Feierstunde anlässlich des Volkstrauertages im Berliner Reichstag statt. Die nationalsozialistischen Machthaber missbrauchten diesen Gedenktag später für ihre Propagandazwecke. In Hitlers Kriegsvorbereitung wurde er leider als “Heldengedenktag” zu einem Programmpunkt.

Seit dem 16. November 1952 wird der Volkstrauertag aufgrund einer Übereinkunft zwischen dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., der Bundesregierung, den Bundesländern und den Kirchen am Sonntag vor dem Totensonntag als Gedenktag begangen. Anders als in der Zwischenkriegszeit wird am Volkstrauertag auch der zivilen Opfer des Krieges und der Diktatur gedacht.

Mit zunehmender zeitlicher Distanz zum Ende des Zweiten Weltkrieges erfährt der Volkstrauertag mehr und mehr einen Wandel von einem Tag der Trauer, der Erinnerung und des Gedenkens zu einem Tag der gegenwärtigen Mahnung vor den Auswirkungen von Krieg und Gewalt – als Mahntag zum Frieden.

 

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Gunter Fritsch, Präsident des Landtages Brandenburg a. D. und Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., und Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Schirmherr, bitten in einem gemeinsamen Aufruf um Spenden für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

In der Zeit vom 1. bis 30. November 2018 werden Bürger des Kreises mit Sammellisten und Sammelbüchsen im Rahmen einer Haus- und Straßensammlung um Spenden bitten. Die gesammelten Spenden werden dazu beitragen, dass die Ruhestätten der zahllosen Toten durch Krieg und Gewaltherrschaft als Mahnmale für ein friedliches Miteinander erhalten bleiben. Krieg, Rechtswillkür und politischer Extremismus dürfen in unserem Land keine Chance erhalten.

 

Jugendarbeit für den Frieden

Jedes Jahr werden durch den Volksbund 20 000 junge Menschen aus ganz Europa an den Kriegsgräberstätten zusammen geführt. Dort erfahren sie, wie wichtig es ist, die Vergangenheit zu kennen. Die jungen Menschen lernen im Dialog, dass es eines klaren Blicks auf die Konflikte und Gefahren der Gegenwart bedarf sowie die Kenntnis unterschiedlicher Perspektiven, um zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. Damit leistet der Volksbund einen Beitrag zu einem friedfertigen Miteinander nicht nur in unserem Land, sondern in ganz Europa.

 

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