Landkreis Märkisch-Oderland sieht in Ergebnissen des deutsch-polnischen Bahngipfels erste Fortschritte beim Ausbau der Ostbahn

Die derzeit bekannten Ergebnisse des deutsch-polnischen Bahngipfels am 11.06.2018 in Potsdam können aus Sicht des Landkreises nicht befriedigen. Sie sind aber ein erster konkreter Schritt, die Ostbahn, deren Ausbau und die Elektrifizierung in die Diskussion der Entscheidungsebene zu bringen. Deutsche und polnische Regierungsvertreter als auch die Deutsche Bahn als Eigentümer der Bahninfrastruktur haben wahrgenommen und bestätigt, dass diese Verkehrsverbindung erfolgreich ist, Wachstumspotenzial hat und geeignet ist, einen Beitrag zur Meisterung der Herausforderungen in der Verkehrspolitik zu leisten. Im Vorfeld des Gipfels hat der Landkreis den Ministerpräsident in einem Brief gebeten, die Bahnstrecke in den Gesprächen zu thematisieren.

Der Landkreis ist der Auffassung, dass als erste konkrete Maßnahme eine Verdichtung auf einen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Seelow-Gusow zu realisieren ist. Die dafür benötigten infrastrukturellen Voraussetzungen und finanziellen Mittel sind überschaubar und könnten allein von den für den SPNV verantwortlichen Ländern Berlin und Brandenburg, dem Bund und der DB aufgebracht werden.

Die Euro-Region „Pro Europa Viadrina“ hat mit der vorliegenden Pendlerstudie den dringenden Handlungsbedarf aufgezeigt. Die IHK Ostbrandenburg hat eine Studie beauftragt, die eine Nutzen-Kosten-Analyse für den Ausbau zur Zweigleisigkeit und der Elektrifizierung liefern wird. Die Region spricht sich einhellig für diesen Ausbau aus und wird dafür Sorge tragen, dass dies auch Thema bei den künftigen deutsch-polnischen Bahngipfeln wird.

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