Landeshauptstadt Potsdam verleiht Klimapreis für innovative Projekte

Zum fünften Mal ist heute der Potsdamer Klimapreis bei einer
Festveranstaltung in der Waschhaus Arena verliehen worden. Mit dem Preis
würdigen die Landeshauptstadt Potsdam, das EnergieForumPotsdam, die
Stadtwerke Potsdam und das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung die
besten Ideen eines jeden Jahres zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung
in den Kategorien Schulen und Bürger.

Aus den insgesamt 18 Bewerbungen wählte eine Fachjury folgende
Preisträger aus:
In der Kategorie Schulen:
– Die Sportschule Potsdam mit dem Projekt „TrinkWasser!“, bei dem
die Schülerinnen und Schüler dafür sorgten, dass an ihrer Schule keine
PET-Flaschen für Trinkwasser mehr verwendet werden. Sie kreierten
spezielle Trinkflaschen mit eigenem Logo für jeden Jahrgang.
– Die Grundschule am Humboldtring mit dem Projekt „Klimaspuren, Wir
können was tun!“, bei dem das Thema Klimaschutz sehr breit und
fachübergreifend im Unterricht bearbeitet wurde. An der
Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz beteiligten sich alle
Klassenstufen.
– Die Internationale Grundschule Potsdam mit dem Klima-und
Naturkunde-Geocaching Pfad in den Ravensbergen, bei dem Schüler der
Stufen 1 bis 4 und der UmweltAG sich intensiv mit der Umwelt in ihrer
Umgebung auseinandersetzten. Das spielerische Element des
Geocaching-Pfades nutzten die Schülerinnen und Schüler, um über Klima-
und Umweltschutz zu informieren.

In der Kategorie Bürger:
– Die BUNDjugend und der Botanische Garten Potsdam mit dem
Klimafrühstück im „grünen Klassenzimmer“, bei dem ohne erhobenen
Zeigefinger die täglichen Frühstückszutaten in den Fokus gestellt
werden. Bei interaktiven Übungen und Spielen stehen die
Themenschwerpunkte Transport, Regionalität/Saisonalität, Verpackung und
ökologische Produktion im Mittelpunkt.
– Die pha design Architekten mit einem klimaneutralen
Jugendgästehaus, das sie auf einer innerstädtischen Brache mit einem
ökologisch ausgerichteten Konzept entwarfen. Sie vermieden dabei
energiefressendes Materialien, nutzten eine Solaranlage ebenso wie
passive Wärme und Tageslichtbeleuchtung im Treppenhaus und verwendeten
Recyclingmaterial für den Bau.
– Die Tanzakademie Erxleben mit der Tanzperformance „Bitter
Earth“, in dem Tänzerinnen und Tänzer auf künstlerische Weise auf
die ökologischen Probleme der Erde aufmerksam machen und zum Nachdenken
und Reflektieren des eigenen Verhaltens anregen.

Allen sechs Gewinnern überreichte der Leiter des Fachbereichs
Kommunikation, Wirtschaft und Beteiligung, Dieter Jetschmanegg, den mit
jeweils 1000 Euro dotierten Potsdamer Klimapreis und die Terrakottafigur
„kleiner König Zukunft“. Entscheidend für die Auswahl der Jury waren
konkrete Nutzeffekte und die Anwendbarkeit ebenso wie die Kommunikation
und Sichtbarkeit, Kreativität und Originalität sowie Innovation sowie
Zukunftsfähigkeit.

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