Landeshauptstadt legt aktualisiertes Schulwegsicherungskonzept vor

Um die Schulwege in Potsdam so sicher wie möglich gestalten zu können,
hat die Landeshauptstadt Potsdam ein aktualisiertes
Schulwegsicherungskonzept erarbeitet. Es wird den Stadtverordneten zu
ihrer Sitzung am 11. April vorgelegt.

„Insgesamt haben wir 44 Schulstandorte genau untersucht – mit dem
wichtigen Ergebnis, dass alle Grundschulen und Schulen mit Primarstufe
in Potsdam grundsätzlich als sicher einzustufen sind“, sagte die
Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Noosha Aubel heute bei der
Vorstellung des Konzeptes. Betrachtet wurden unter anderem der Verkehr
in Schulnähe, der Zustand von Ampeln, Geh- und Radwegen, Beleuchtung und
Beschilderung, die Lage von Parkflächen und Fahrradabstellanlagen, Wege
zu Bus-/Tram-Haltestellen und zum Hort sowie das jeweilige
Informationsmaterial für Schülerinnen und Schüler. Bei der umfangreichen
Bestandsaufnahme sind eine Reihe von Maßnahmen identifiziert worden, mit
denen eine zusätzliche Sicherung der Schul- und Spielwege gelingen kann.
Diese summieren sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

„Natürlich wollen wir daran arbeiten, auf allen Schulwegen ein Höchstmaß
an Sicherheit herzustellen. Ich freue mich deshalb, dass wir dafür in
diesem Jahr 100 000 Euro und im Jahr 2019 insgesamt 200 000 Euro im
Haushalt der Landeshauptstadt zur Verfügung stellen können“, so die
Bildungsbeigeordnete. Darüber hinaus sind auch investive Mittel
vorgesehen für Projekte, die der Sicherheit auf Schulwegen zugute kommen
– beispielsweise 125 000 Euro für Fahrrad-Stellplatzanlagen an zwölf
Schulen. Auch außerhalb von konkreten schulbezogenen Projekten werden
die Belange der Schulwegsicherheit berücksichtigt und bei Planung und
Bau sämtlicher Verkehrsanlagen die jeweils neuesten Standards und
Richtlinien angelegt.

Die Reihenfolge, in der die im aktualisierten Schulwegsicherungskonzept
festgehaltenen Maßnahmen umgesetzt werden, legt jährlich ein
Arbeitskreis fest. Er setzt sich zusammen aus Bildungs- und
Verkehrsexperten der Landeshauptstadt Potsdam, dem
Radverkehrsbeauftragten der Stadt sowie Vertretern der Polizei Potsdam.

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