Landeshauptstadt ehrt drei verdiente Potsdamer – Gisela Otto, Prof. Dr. Heinz Kleger und Friedhelm Schatz tragen sich ins Goldene Buch ein

Auf Einladung von Oberbürgermeister Jann Jakobs und in Anwesenheit der
Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Birgit Müller, haben sich
heute drei Potsdamer ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Potsdam
eingetragen. Gisela Otto von der Deutschen Stiftung gegen Leukämie,
Prof. Dr. Heinz Kleger, emeritierter Professor für Politische Theorie an
der Universität Potsdam und Filmpark-Chef Friedhelm Schatz haben sich
jahrzehntelang um die Landeshauptstadt verdient gemacht, würdigte
Oberbürgermeister Jann Jakobs in seinen Laudationes, die wir in
Auszügen dokumentieren:

Gisela Otto
„Nachdem Gisela Otto bereits 2007 den Verdienstorden des Landes
Brandenburg erhalten haben und 2008 für Ihr ehrenamtliches Engagement in
der Landeshauptstadt Potsdam geehrt wurden, ist der heutige Eintrag ins
Goldene Buch noch einmal die Verneigung Ihrer Heimatstadt vor Ihren
Leistungen. (…) Dank der Deutschen Stiftung gegen Leukämie, die sie 1996
ins Leben gerufen hat, konnte bereits vielen Menschen eine
lebensrettende Spende vermittelt und damit die Chance auf ein zweites
Leben geschenkt werden. Und genau diese Tatsache ist Ihr Motor für Ihre
Arbeit- anderen Menschen helfen, Leben retten. Liebe Frau Otto, vor
Ihrem Einsatz ziehe ich symbolisch meinen Hut. Doch es soll nicht nur
bei den Worten bleiben. Zur Unterstützung Ihrer Arbeit werden die
Mitarbeitenden der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Potsdam in
diesem Jahr in ihrer traditionellen Weihnachtsaktion Geld für Ihren
Verein sammeln, damit Sie noch mehr Typisierungsaktionen durchführen
können und viele weitere Spender finden.“

Prof. Dr. Heinz Kleger
„Professor Heinz Kleger ist schon seit 20 Jahren in Potsdam tätig. Es
wird Zeit, ihn an dieser Stelle zu ehren. (…) Immer wieder las ich Ihren
Namen und verband ihn mit dem Thema Toleranz. Ihre lebhafte Darstellung
der politischen Theorien und Ihr beständiger Einsatz, das demokratische
System und das tolerante Potsdam weiterzuentwickeln, haben wir im
Rathaus und in der Kommunalpolitik stets aufmerksam und mit großer
Anerkennung verfolgt.

Im Jahr 2008 haben Sie und ich dann das „Neue Potsdamer
Toleranzedikt“ ins Leben gerufen. Ich glaube – nein, nach der
aktuellen Erkenntnis weiß ich es – ist mit Ihrer Hilfe und der der
Stadtgesellschaft das Ziel hin zu einer offenen und toleranten Stadt
gelungen – auch mit Blick auf die heutige Zivilgesellschaft. (…) Mit
diesem einzigartigen Engagement, lieber Professor Dr. Kleger, und Ihren
immer wertschätzenden Beiträgen haben Sie viel Bewegung in die Debatten
der Landeshauptstadt gebracht. Sie sind in jedem Fall einer der
wesentlichen Impulsgeber für die Demokratieentwicklung und Toleranz in
der breiten Stadtgesellschaft Potsdams.“

Friedhelm Schatz
„Friedhelm Schatz hat an tragender Stelle an der Entwicklung unserer
Stadt mitgewirkt. (…) Über Sie, lieber Herr Schatz, ist dabei schon viel
geschrieben worden. Nicht alles würde heute in diese Laudatio passen,
das ist bei dynamischen Entscheidern und erfolgreichen Machern wie Ihnen
auch keine Überraschung.

Ihr Filmpark ist seit Jahren schon die touristische Attraktion mit den
höchsten Besucherzahlen im Jahr. Inzwischen sind es im Schnitt: 350.000.
Und wenn das Museum Barberini in der Potsdamer Mitte neue Maßstäbe
setzt, dann sind Sie ganz Geschäftsmann und sehen das als Bereicherung,
und nicht als Konkurrenz. (…) Auch gesellschaftlich und ehrenamtlich war
bzw. ist Friedhelm Schatz sehr aktiv: Das Extavium (heute Exploratorium)
wurde von Ihnen lange unterstützt und 2011 übernahmen Sie auch noch für
ein und ein halbes Jahr den Posten des Aufsichtsratschefs des
Fußballclubs SV Babelsberg 03! (…)

Ich würde mir (und Ihnen) wünschen, dass Sie noch lange „unruhig“
bleiben. Und sich weiter verdient machen für unsere Landeshauptstadt.
Für Ihr Engagement insgesamt und für Ihre stadtprägenden Projekte
sind wir Ihnen allemal zu großem Dank verpflichtet.“

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