Land fördert neues MIFA-Werk in Sangerhausen / Felgner: „Weichen für erfolgreiche Zukunft gestellt“

Rückenwind für den Fahrradhersteller MIFA-Bike: Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt den Bau des neuen Werks in Sangerhausen (Landkreis Mansfeld-Südharz) mit 2,85 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Den Förderbescheid hat Wirtschaftsminister Jörg Felgner heute an MIFA-Eigentümer und Geschäftsführer Heinrich von Nathusius überreicht. Das Unternehmen investiert knapp 20 Millionen Euro in die neue Betriebsstätte – ab 2017 sollen dort die ersten Fahrräder vom Band laufen. Die MIFA-Bike Gesellschaft mbH beschäftigt derzeit ca. 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Felgner betonte: „MIFA ist einer der größten Arbeitgeber in der Region und auch als Marke ein Aushängeschild für Sachsen-Anhalt. Umso wichtiger ist es, dass nun die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens gestellt sind. Der Bau des neuen, modernen Werks ist ein positives Signal für die Beschäftigten und die Region. Diese wichtige Investition unterstützen wir als Land gern. Das Engagement von Herrn von Nathusius und seiner Familie für MIFA ist beispielhaft. Dadurch haben die beliebten Fahrräder aus Sangerhausen eine Zukunft.“

MIFA-Eigentümer und Geschäftsführer Heinrich von Nathusius sagte: „Für die Gesellschafter, die Geschäftsführung und die Mitarbeiter ist es wichtig, bei einer so großen und wichtigen Investition die Landesregierung an unserer Seite zu wissen. Die Zukunft der Fahrradproduktion baut in Sangerhausen auf einer über 100-jährigen Tradition auf. Zukunft heißt heute, dass die Fahrräder und alle wesentlichen Teile auch wieder verstärkt in Europa gefertigt werden – und Sangerhausen liegt im Zentrum von Deutschland und Europa.“

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