Kuratorenführung am 19. April durch die Max Baur-Ausstellung

Am Donnerstag, den 19. April, um 18 Uhr führt Anja Tack, Kuratorin durch die Ausstellung “Potsdam, ein Paradies für meine Kamera. Max Baur. Fotografie”.

Potsdam ist „ein Paradies für meine Kamera“, schwärmte der Fotograf Max Baur (1898–1988), als er 1934 in die Havelstadt kam. Wie kein anderer Fotograf steht sein Name für das historische Stadtbild und das „schöne“ Potsdams. Seine Fotografien aus den 1930er und frühen 1940er Jahren erinnern an das einstige Potsdam der Vorkriegszeit, das im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde. Populär sind seine Ansichten der Potsdamer Mitte mit Altem Markt und Schlossanlage sowie dem Park und Schloss Sanssouci, aber auch seine beeindruckenden Ruinen-Aufnahmen aus der Nachkriegszeit.

Neben den bekannten Bildmotiven präsentiert das Museum auch bisher unveröffentlichte Aufnahmen. Sie zeigen ein unbekanntes – heute oftmals überbautes oder auch inzwischen wieder rekonstruiertes – historisches Bild der Landeshauptstadt.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Gesamtwerk des Fotografen und stellt einen Lebensweg vor, der durch die Weltkriege und die politischen Regime des 20. Jahrhunderts geprägt wurde.

Wir bitten um Anmeldung unter 0331 2896868.

Eintritt: 6 €

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