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Korea (Demokratische Volksrepublik, Nordkorea): Reise- und Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise

Von nicht erforderlichen Reisen in die Demokratische Volksrepublik Nordkorea wird dringend abgeraten.
Deutschen Staatsangehörigen, die sich dennoch weiter in Nordkorea befinden, wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteexternal arrow icon einzutragen, siehe Krisenvorsorgeliste.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Das politische Leben Nordkoreas ist von scharfer Rhetorik geprägt, die sich besonders gegen die USA und Südkorea, aber auch andere Nationen richtet. Es kommt immer wieder zu Spannungen zwischen Nordkorea und Südkorea, die sich – auch vor dem Hintergrund der konfliktreichen Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA – zuletzt deutlich verschärft haben. Bislang wird eine konkrete Gefährdung deutscher Staatsangehöriger in diesem Zusammenhang nicht gesehen. Sie kann im Fall einer weiteren Eskalation gleichwohl nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Behauptungen, dass die koreanische Halbinsel am Rande eines Atomkriegs stehe, sind an der Tagesordnung. An der innerkoreanischen Grenze ist es in den letzten Jahren mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Anfang 2013 wurde ausländischen Botschaften in Pjöngjang nach einem Nukleartest, der Aufkündigung des aus Zeiten des Koreakriegs datierenden Waffenstillstandsabkommens und scharfen Kriegsdrohungen gegen Südkorea und die USA „aus Sicherheitsgründen“ sogar die Evakuierung nahegelegt. Im Januar und im September 2016 fanden weitere Nukleartests statt. Nordkorea testet weiter unangekündigt Raketen verschiedener Reichweite, die potentiell Luft- und Schifffahrt in der Region gefährden können.
Von der nordkoreanischen Propaganda werden ausländische Einflüsse als schädlich und den Sozialismus zersetzend bezeichnet. Vor Ausländern müsse man sich daher in Acht nehmen. Als Folge ist es mehrfach zu Übergriffen der Bevölkerung auf fotografierende Ausländer gekommen, die ohne koreanische Begleiter zu Fuß unterwegs waren. Meist wurden die Ausländer von den Sicherheitskräften festgesetzt, aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen.
Wegen angeblicher republikfeindlicher Verbrechen ist es mehrfach zu Festnahmen von Ausländern gekommen. Mehrere Ausländer wurden zu teilweise langjährigen Haftstrafen bzw. Arbeitslager verurteilt. Als republikfeindlich kann dabei eine Vielzahl von Akten eingestuft werden. Insbesondere das Mitführen und Verteilen südkoreanischer, nordkoreakritischer oder religiöser Medien aller Art – einschließlich Bibeln – wird von den nordkoreanischen Behörden als Vorwand zur Festnahme genutzt. Deutsche Staatsbürger waren bislang nicht betroffen, sind aber zu großer Vorsicht aufgerufen.
Die medizinische Versorgung, insbesondere auf dem Land, ist völlig unzureichend. Selbst auf Erste Hilfe nach Autounfällen bei Überlandfahrten muss unter Umständen stundenlang gewartet werden. Sicherheitsgurte sind auch in für den Tourismus vorgesehenen Fahrzeugen oft nicht vorhanden.
Naturkatastrophen
In Nordkorea kommt es in der Regenzeit im Juli und August häufiger zu Überschwemmungen, die auch den Reiseverkehr beeinträchtigen können.
Im August und September sind zudem Taifune möglich. Reisende werden in dieser Zeit gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Auslandexternal arrow icon zu beachten.
Nordkorea liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdamexternal arrow icon.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteexternal arrow icon einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweisexternal arrow icon zu beachten.
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City Report - pnr24

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