Kommunales Infrastrukturprogramm: Neue Räume und Fahrzeughalle für Ortsfeuerwehr Bredow

Innenminister Schröter übergibt KIP-Förderbescheid an Gemeinde Brieselang

Brieselang – Mit dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) fördert die Landesregierung den Bau einer Feuerwehrfahrzeughalle und den Umbau von Räumen für die Freiwillige Feuerwehr Bredow (Landkreis Havelland, Gemeinde Brieselang). Innenminister Karl-Heinz Schröter hat heute den Zuwendungsbescheid in Höhe von 181.500 Euro an Vertreter der Gemeinde übergeben. Insgesamt kostet das Bauvorhaben 330.000 Euro.

 

Innenminister Schröter: „Bredow ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wichtig das Kommunale Infrastrukturprogramm zur Stärkung unserer Feuerwehren ist. In Bredow wird nicht nur eine neue Halle für die Feuerwehrfahrzeuge gebraucht. Hier sind auch dringend neue Räumlichkeiten für die Feuerwehrleute selbst notwendig. Mit dem Kommunalen Infrastrukturprogramm setzen wir solche notwendigen Investitionen in den Brandschutz um. Die ganz überwiegend ehrenamtlich tätigen Feuerwehren können sich darauf verlassen: Das Land steht ihnen auch in Zukunft verlässlich zur Seite – denn ohne sie gäbe es keinen funktionierenden Brand- und Katastrophenschutz in Brandenburg.“

 

Auf einer Liegenschaft in der Oranienburger Straße werden eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen errichtet und die Außenanlagen neu gestaltet. Darüber hinaus baut man dort in einem Wohngebäude leerstehende Wohnungen in Sozial-, Sanitär- und Schulungsräume um. Damit werden sich die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Bredow ist eine örtliche Feuerwehreinheit der Gemeinde Brieselang. In ihr sind 15 Einsatzkräfte als ehrenamtliche Feuerwehrleute und sieben Jugendliche in der Jugendfeuerwehr tätig. Ausgerüstet ist sie mit zwei Einsatzfahrzeugen. Gegründet wurde die Freiwillige Feuerwehr Bredow vor mehr als 100 Jahren.

 

Mit dem Kommunalen Infrastrukturprogramm werden die Feuerwehren in Brandenburg bis 2019 mit insgesamt 35 Millionen Euro gefördert. Die Gelder sind für die Stärkung der baulichen Feuerwehrinfrastruktur vorgesehen.

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