Kokain im Bananencontainer Bremerhavener Zoll stellt über 90 Kilo Drogen sicher

Bremen (ots) –

“Nach dem Öffnen des Containers lagen die mit Kokain gefüllten Taschen direkt an der Tür.” Quelle: Zoll Zusatz: Das Bildmaterial wurde aus steuerrechtlichen Gründen vom Zoll bearbeitet

Bremerhaven, 13. März 2018 - Während einer Kontrolle von 
Überseecontainern in der Freizone Bremerhaven stellte der Zoll in 
einem Bananencontainer aus Ecuador über 90 Kilo Kokain sicher. Das 
Kokain war in drei Taschen nahe der Containertür versteckt. Es hat 
einen geschätzten Straßenverkaufswert von über 7 Millionen Euro. Ein 
beigelegter GPS-Sender sollte die Täter offenbar immer über den 
Standort des Containers informieren.
"Die nahe der Containertür platzierten Taschen werden von den 
Schmugglern in einem unbeobachteten Moment schnell wieder aus dem 
Container herausgeholt", erläutert Nicole Tödter, stellvertretende 
Leiterin des Hauptzollamts Bremen. "Dieses Verfahren nennt man 
"Rip-Off" und ist uns schon lange bekannt. In der Vergangenheit hat 
es immer wieder Versuche gegeben, mit dieser Methode Kokain über 
Bremerhaven und anderen Häfen nach Europa zu schmuggeln", so Tödter 
weiter.
Über die Hintermänner und den Bestimmungsort der Drogen können 
derzeit keine Angaben gemacht werden. Das Zollfahndungsamt Hamburg 
hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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