Katastrophenschutzübung Gamma 2017

Berliner Behörden führen umfangreiche Katastrophenschutzübung durch

Am 14. Oktober findet in Berlin die landesweite Katastrophenschutzübung Gamma 2017 statt. Für die Übung wird ein Unfall im Bereich des Forschungsreaktors auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums simuliert.
Die Katastrophenschutzübung der Behörden ist an die jährliche interne Notfallübung des Helmholtz-Zentrums Berlin gekoppelt. Das Üben von Abläufen und Kommunikationswegen in einem Übungsszenario soll dazu beitragen, das Zusammenwirken aller Beteiligten zu optimieren. Dies stärkt den Berliner Katastrophenschutz in seiner Gesamtheit.

Insbesondere in der Umgebung des Helmholtz-Zentrums in Zehlendorf werden deshalb verstärkt Einsatzfahrzeuge der Berliner Feuerwehr zu sehen sein. Im Bereich der John-F.-Kennedy-Schule wird mit Kräften des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf und des Deutschen Roten Kreuzes der Ablauf in einer Notfallstation geübt. Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist wichtig zu wissen, dass es sich um eine Übung handelt und keine Gefährdung der Bevölkerung vorliegt. Die beteiligten Akteure sind:

  • Berliner Feuerwehr
  • Senatsverwaltung für Inneres und Sport (zuständig für den Katastrophenschutz )
  • Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (verantwortlich für die Atomaufsicht)
  • Bezirksämter Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
  • Deutsches Rotes Kreuz, Berlin

Zum ersten Mal wirkt das BfS an einer Katastrophenschutzübung des Landes Berlin mit. Das BfS wird das Land Berlin mit der Bereitstellung von neu entwickelten Verfahren, von Messtechnik und hierfür geschultem Personal unterstützen. Dies ist im Sinne des Strahlenschutzgesetzes, das ein integriertes Notfallmanagementsystem des Bundes und der Länder vorsieht.

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