Informations- und Diskussionsabend zum Modellversuch Zeppelinstraße

Gemeinsam mit dem Verein Brandenburger Vorstadt und dem
Stadtteilnetzwerk Potsdam West e. V. lädt Bernd Rubelt, Beigeordneter
für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt alle Anwohnerinnen und
Anwohner der Brandenburger Vorstadt und Potsdam West zu einer
Informations- und Diskussionsveranstaltung ein. Die Ergebnisse des
Modellversuchs Zeppelinstraße sollen vorgestellt und erörtert werden.
Darüber hinaus geht es darum, für die Bereiche des Nebennetzes, in
denen sich durch den Ausweichverkehr das Verkehrsaufkommen erhöht hat,
gemeinsam Handlungsbedarfe zu ermitteln, mögliche Lösungen zu
diskutieren und die nächsten Schritte zu vereinbaren. Die Veranstaltung
findet am Freitag, 16. März, um 17 Uhr, im arcona Hotel am Havelufer,
Zeppelinstraße 136, statt.

„Ein Teil der Autofahrer nutzt noch nicht die bereits vorhandenen
Alternativen wie den Bus oder das Fahrrad, sondern weicht auf andere
Strecken aus. Hier werden wir gemeinsam mit den Anwohnerinnen und
Anwohnern der Brandenburger Vorstadt und Potsdam West an Lösungen für
die betreffenden Bereiche arbeiten und auch weiterführende
Untersuchungen durchführen. Ich lade alle Bewohnerinnen und Bewohner der
beiden Stadtteile ein, sich intensiv an der Diskussion und der
gemeinsamen Suche nach Lösungen zu beteiligen“, sagt Bernd Rubelt.

In der Zeppelinstraße wurde über ein halbes Jahr der Modellversuch mit
einer neuen Aufteilung des Verkehrsraums durchgeführt. Dieser Versuch
war notwendig, da seit Jahren regelmäßig die Grenzwerte beim
gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid überschritten wurden. Ziel des
Versuches war der Nachweis, dass es gelingt, die Grenzwerte der
Luftschadstoffe in der Zeppelinstraße und gleichzeitig in den
angrenzenden Straßen dauerhaft einzuhalten. Dieser Nachweis konnte
erbracht werden. Allerdings wurden auch unerwünschte Auswirkungen auf
die Verkehrssituation im Umfeld der Zeppelinstraße festgestellt, für die
es nun Lösungen zu finden gilt.

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